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9. Juni 2019

Das Ende des Jugendwiderstand

Es ist vorbei. Nach fast 5 Jahren intensiver antiimperialistischer und revolutionärer Jugendarbeit mit dem Jugendwiderstand geben wir nun das Ende unserer Organisation bekannt.

Als wir Anfang 2015 den Jugendwiderstand gründeten, hatten wir gerade mal zwei Hand voll Genossen auf sehr verschiedenen Ebenen, einen gewissen Erfahrungsschatz und große Pläne. Doch wie schnell und wie stark sich die ganze Sache entwickeln würde war nicht abzusehen. Und was wir bis heute aufgebaut, ausgelöst und erreicht haben, hätten wir uns damals nicht ausmalen können.

Der organisatorische Erfahrungsschatz der im Jugendwiderstand gemündet ist, war im Wesentlichen der von Zusammen Kämpfen (Berlin) und der SoL*Sozialistische Linke – das heißt der jungen antiimperialistischen Linken nach dem G8-Gipfel von 2007 in Rostock. Dazu kamen begrenzte Einsichten, Einflüsse und Erfahrungen aus diversen Antifa-Gruppen, den größeren revisionistischen Jugendverbänden wie SDAJ und REBELL, der Roten Antifa, der ARAB, dem KA und dem Revolutionären Aufbau. Bewaffnet mit einigen weiteren Lehren aus der großartigen Geschichte der KPD, der K-Parteien der 70er/80er, der Stadtguerilla-Versuche in der BRD und der „Revolutionären Kommunisten“/RIM in den 90ern und 00er-Jahren sowie der ausländischen Einflüsse, vor allem die der revolutionären Bewegungen Anatoliens, Lateinamerikas und Südostasiens, begann die theoretische und praktische Arbeit mit den Massen.

Die Gründe für unseren Kampf haben sich dabei bis heute nicht geändert: Zunehmende staatliche Faschisierung von oben, imperialistische Kriegsgefahr, das Blut der Völker der Welt an den Händen der kapitalistischen Monopole und ihrer Staaten, Armut, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, Ausbeutung, Unterdrückung und eine kaputte, zerfallende Jugend ohne Werte sind aktueller denn je.

25. Mai 2019

Das Kapital hat beschlossen: „Es werde Europa!“ und wir “dürfen“ dafür sein!

Man meint es wäre mal wieder Fußball-WM, wenn man durch die Straßen deutscher Städte läuft. Mit dem Unterschied, dass der Identifikationspunkt diesmal nicht die Bundeself ist, sondern das Europaparlament. Die Werbetafeln, die einem sonst schmackhafte Bratwürstchen, oder pralle weibliche Brüste schwarz-rot-gold behangen, präsentieren, tragen nun, von denselben Konzernen beklebt, ernsthafte Slogans und versetzen uns in präapokalyptische Stimmung: „Triff deine Wahl, solange du noch kannst!“, „Kreuz ohne Haken! Am 26.05. zur Europawahl!“.

Die schwarz-rot-goldenen Fischer- und Cowboyhut tragenden Fanmeilengänger werden diesmal ersetzt von Bionadetrinkern in oversize EU-Hoodie: Meistens sind es übrigens genau diese Bionade-, oder wahlweise Soja Frappucino-, Trinker, welche die kollektive Identifikation der ersteren Fraktion auf der Fanmeile „schwierig“ bis „nationalistisch“ und mit Sicherheit „nicht harmlos“ finden.

Wir sehen: Diesmal praktizieren die Guten ihren Identitätsmythos. Nicht die Ewiggestrigen. Diesmal geht es um viel Gutes und gegen viel Schlechtes: Es geht darum den Frieden, die Freiheit, die Demokratie zu retten! Und ein Zeichen zu setzen für Klimaschutz und gegen Nationalismus und generell auch für die Menschenwürde und sowas. Toleranz und Nächstenliebe. Und natürlich gegen Hass!!!!

Also wen das noch nicht überzeugt hat, sich am Sonntag Richtung Wahlurne zu bewegen, für den hat die BRD noch den ein oder anderen Einpeitscher in Petto:

Bist du besorgt, dass der Klimawandel bereits die Apokalypse einleitet? Klimagreta hat DAS ultimative Machtmittel schlechthin für dich bereit! Geh zur Wahl!

Ist es eher das Abendland, was dich nachts nicht schlafen lässt? Die Furcht vor marodierenden, zähnefletschenden Ausländern, die als Teil der „Gucci Bande“ deinen Opa einfach aus Spaß und blanker Niedertracht abstechen? Oder willst du einfach deinen Diesel behalten? Kein Problem: Die Bildzeitung hat dir nicht nur neue Ängste zu bieten, sondern auch gleich die Lösung: Sei diesmal ein waschechter Rebell und mach dein Kreuz!

Und auch der neue Österreich Skandal um den Ex Koksnasen-Vizekanzler Hans Christian Strache, spielt wieder beiden Fraktionen Wahlbeteiligung ein. Du kannst nun, je nach Vorliebe, dem Putschisten Böhmermann mit deinem Kreuz eins auswischen und deinen geliebtem Ex Vizekanzler die Treue halten, oder aber durch diese enthüllten Pläne eines Angriffs auf das heilige Gut der Pressefreiheit den mutigen Schritt couragiertesten Antifaschismus begehen: Richtung Wahlurne.

Wie schön! Es wird wieder gewählt! Und für jeden ist etwas dabei! Dabei steht doch eigentlich bei dieser Wahl wieder, wie immer übrigens, das Ergebnis bereits vorher fest:

Denn was da gewählt wird, das ist die Europäische Union. Und für die, das vermittelt uns dieser ganze dämliche Zirkus, hat man zu sein, als anständiger Staatsbürger. Einem fällt bei genauerer Betrachtung auf, wir werden nicht an die Wahlurne bestellt, um eine Entscheidung zu fällen. Unser sogenanntes demokratisches Mitbestimmungsrecht ist ein Witz. Eine Farce. Wir haben Europa zu wählen. Wir sollen ein Kreuz machen um in der Wahlstatistik zum Ausdruck zu bringen, dass das deutsche Wahlvolk, ein artiges und europabegeistertes Wahlvolk ist.

24. April 2019

Magdeburg: Stellungnahme der RAJ zu "ihren" vermeintlichen Graffiti

Stellungnahme zu Graffiti an Magdeburger Wänden, 24.04.2019

In letzter Zeit tauchen im Magdeburger Stadtbild, vor allem in Stadtfeld Ost, immer mehr Graffti auf, die uns zugerechnet werden, da diese zum Teil mit JW oder RAJ unterschrieben werden. Auch einzelne Taggs mit "JW" oder "RAJ" tauchen häufiger auf. Prinzipiell sind wir die letzten, die etwas gegen Grafftiti oder gegen das Malen unserer Kürzel und Namen haben, jedoch geschieht hier etwas anderes.

Fast alle in letzter Zeit aufgetauchten "Parolen" oder Kürzel sind von keinem unserer Mitglieder oder von jemandem aus unserem Umfeld gemalt worden. Vor allem Dinge wie "Bomben auf Tel Aviv" und ähnliches stammen nicht von uns, da wir eben nicht eine Stadt zerstören und damit ein Volk terrorisieren wollen. Unser Hass auf Israel bezieht sich explizit auf den Staat, auf die Politik und seine Vertreter, jedoch nicht auf die allgemeine israelische Bevölkerung.

5. April 2019

Dresden: Gegen den Bullen- und Überwachungsstaat

Am heutigen Nachmittag wird über den Beschluss zum neuen Polizeigesetz im sächsischen Landtag debattiert und abgestimmt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die SPD – Fraktion, die sich, wenn sie nicht wider erwartend gegen den Gesetzesentwurf stimmt, mal wieder als Verräter der Arbeiterklasse und aller Unterdrückten fungiert. „Für mehr Sicherheit“ und „(...) mehr Befugnisse der Polizei“ wird aufgerufen, um wie es die CDU formulierte: „[Die] Heimat vor AfD und Kommunisten zu schützen.“

Hier wird deutlich, dass unter dem Deckmantel „Demokratie“ versucht wird jegliche linke Opposition (ob revolutionär oder reformistisch) niederzuschlagen und sich dem Faschisten anzubiedern, denn dass man sich der AfD annähert haben die letzten Monate gezeigt und wird sich auch nach der Landtagswahl im Herbst zeigen.

Für uns bedeutet das neue Polizeigesetz, dass es wichtig ist, sich in Zukunft noch widerständiger zu zeigen.

Setzt euch mit dem Inhalt des Gesetzes auseinander, nehmt weitere Aktionen in Augenschein und organisiert euch mit uns gemeinsam!

Kämpft an Tagen wie dem 1.Mai für eure Interessen und gegen die Herrschaft der Bourgeoisie und ihren Schergen die sie schützen!

„Die BRD ist nicht unser Staat – Alle Macht dem Proletariat!“

28. März 2019

jW trifft JW - Interview und Reportage in der linken Tageszeitung »junge Welt«

„Rappende Revolutionäre
Besteht der »Jugendwiderstand« aus antisemitischen Schlägern, wie Medien und politische Gegner behaupten? Unterwegs mit öffentlichkeitsscheuen Aktivisten der maoistischen Truppe“

Unter diesem Titel ist in der junge Welt ein Interview und Bericht zum Jugendwiderstand von und mit Oliver Rast erschienen.

Wie das mit Presse und Journalisten so ist, sind wir längst nicht mit allem Gesagten bzw. Geschriebenem, Formulierungen und Fokus einverstanden - aber im großen und ganzen ergibt sich hier doch ein wesentlich realistischeres und objektiveres Bild, als von den hysterischen Hetzern, Lügnern und Denunzianten der bürgerlichen Presse so gezeichnet wird.

Wir behalten uns vor eventuell in den nächsten Tagen ein paar Sachen richtig zu stellen bzw zu ergänzen.

Ansonsten wünschen wir viel Spaß und Erkenntnisgewinn mit der Lektüre!

26. März 2019

JAB Münster: 32.000.000.000,00 €

Während die Behörden der herrschenden Klasse 60 Millionen Euro ausgaben, um 18 Millionen Euro von den 150.000 ärmsten der Armen auszupressen und das nur um diese Menschen zu schikanieren und zu drangsalieren, droht der dreisteste und größte Steuerbetrugsfall der Geschichte Deutschlands zu verjähren, weil die Behörden der Bonzen lediglich 15(!) ermittler stellen. 15 Ermittler, die das größte Betrugsverbrechen behandeln sollen, dass es in Deutschland je gab.

Der sogenannte Cum-Ex-Skandal, bei dem die ohnehin durch die Ausbeutung von uns reichgewordenen Bonzen noch mal 32 Milliarden Euro (ausgeschrieben 32 000 000 000 Euro), von uns stahlen. Das ist das 1770 fache von den oben genannten 18 Millionnen Euro, für die man 60 Millionen ausgab.

21. März 2019

JAB: Newroz piroz be!

Wir wünschen allen iranischen und kurdischen Genossinnen und Genossen ein frohes Neujahres Fest.

Möget ihr die Revolution und die Liebe zum Volk und zum Kommunismus weiter in euren Herzen tragen.

Newroz piroz be!
سال نو مبارک!

19. März 2019

Kurze Stellungnahme zur neusten antikommunistischen Attacke in Hamburg

Hier folgt eine kurze Stellungnahme des Revolutionären Kollektiv Hamburg zu einem Angriff auf vermeintliche RKHler bei einer spektrenübergreifenden Antirepressionsdemonstration in Hamburg durch antideutsche und/oder antikommunistische Schläger. Anders als bei dem feigen Angriff an Silvester, war das RKH auf dieser Demonstration gar nicht anwesend - getroffen haben die Täter in ihrem Wahn diesmal Mitglieder der Linksjugend Solid und andere Linke. Hier findet man die empörte Stellungnahme der Täter und eine erste Wortmeldung anderer Demonstrationsteilnehmer zur Attacke.

Rote Grüße nach Hamburg! Kopf & Fäuste bleiben oben!


Im folgenden nehmen wir kurz Stellung zu dem gestrigen Indymedia Artikel.
Auf die üblichen Denunzierungs Versuche werden wir jedoch nicht eingehen, weil diese nicht lächerlicher hätten sein könnten.

Dass Mitglieder vom RKH an der Demo für Politische Gefangenen am 16.03 teilgenommen hätten ist schlicht eine Lüge. Die Personen, die von den 8 Maskierten als RKH identifiziert wurden, sind und waren nie bei uns organisiert. Wir verurteilen jedoch diesen Feigen Angriff auf diese Aktivisten.

18. März 2019

Flensburg: Zur aktuellen Lage und den Lügen von Black Mosquito

Zur aktuellen Lage

Wer uns und unsere Arbeit seit einiger Zeit verfolgt, der wird wissen, dass wir uns nicht zu jedem neusten Aufstand im Internet äußern.
Doch da wir der Meinung sind, dass wir vermutlich sogar zu oft für die Öffentlichkeit geschwiegen haben, beziehen wir hier ein Stück weit Stellung zu den neusten Vorwürfen der „Black-Mosquito-Crew“.

Das Revolutionäre Kollektiv Flensburg ist eine Gruppe, welche politische Arbeit innerhalb der Massen unserer Bevölkerung anstrebt, plant und durchführt.
Ein Ziel dahinter ist, dass Menschen sich ein Stück weit politisieren lassen, sich über die Zustände innerhalb des bestehenden Systems ernsthafte Gedanken machen, oder dass sich gerade Jugendliche frühzeitig mit dem Thema der Politik und Ihrer Zukunft auseinandersetzen.

16. März 2019

RKH: Faschistischer Anschlag in Neuseeland!

Freitag Nachmittag wurde ein Anti-Islamischer Terroranschlag auf zwei Moscheen in Christchurch verübt.

Perfide und hemmungslos planten dies die 3 Angreifer. Ein 28-Jähriger Australier unter ihnen fuhr mit 5 halbautomatischen Waffen zu den Moscheen und erschoss dutzende, betende Erwachsene und Kinder. Anschließend eröffnete er das Feuer sogar noch auf Leichen, um sich von deren Tod zu vergewissern.

Dies ist das Produkt von jahrzehntelanger Hetze und Propaganda gegen den Islam von Seiten der Imperialisten.

5. März 2019

Neukölln: Kündigung nach 33 Jahren - Syndikat bleibt!

Nach 33 Jahren wurde der kollektiv betriebenen linken Kneipe Syndikat im Schillerkiez nun gekündigt.

Die Immobilienhaie, die ganz Neukölln seinen Charakter als Arbeiter- und Migrantenviertel rauben und die arme Bevölkerung Stück für Stück verdrängen wollen, haben wieder zugeschlagen. Es geht ihnen - wie könnte es auch anders sein - darum noch mehr Profit aus jedem Meter Raum auszupressen.

Doch wir wohnen, leben und arbeiten in diesem Viertel und die Kieze gehören uns. Das Syndikat hat viel fürs Viertel getan, solidarisch zahlreiche Projekte, von Repression betroffene Aktivisten, Straßenfeste und Nachbarschaftinitiativen unterstützt. Wie auch der Stadtteilladen Lunte gehört das Syndikat nunmal in die Weisestraße und in den Schillerkiez, als Teil einer widerständischen und solidarischen Nachbarschaft der einfachen Leute.

Darum rufen auch wir zu Solidarität mit der Kiezkneipe auf! Neukölln gehört uns - zeigt euch solidarisch - Syndikat bleibt!

Mehr Infos: https://syndikatbleibt.noblogs.org

Quelle: Rotes Neukölln

Video von Vorbereitung & Durchführung von Razzia durch die Neue Volksarmee auf den Philippinen

RJ Dresden: Todestag des Genossen Josef Stalin

Heute vor 66 Jahren, dem 5. März 1953, starb Josef Wissarionowitsch Stalin, einer der bedeutendsten Kommunisten und Führer unserer Klasse.

Stalin war es, der die Partei neuen Typus, die KPdSU ab 1922 von Lenin übernahm und nach seiner Idee weiter formte. Er verschärfte den Klassenkampf und entwickelte die Sowjetunion zu einer starken sozialistischen Industriemacht.

Er befreite Deutschland und ganz Europa im Großen Vaterländischen Krieg auf einzigartige Weise vom Faschismus.

Nach Stalins Tod siegte leider auch in der Sowjetunion unter Nikita Sergejewitsch Chruschtschow der Revisionismus und wurde spätestens 1956 nach dem XX. Parteitag auch von Staatswegen her beschlossen.

6. Februar 2019

Hamburg: Urteilsverkündung im Prozess gegen Musa Asoglu

Mittwoch waren wir bei der Urteilsverkündung im Prozess gegen Musa Asoglu, um ihn zu unterstützen und unsere Solidarität auszudrücken.

Musa wird Mitgliedschaft in der DHKP-C vorgeworfen, einer revolutionären Organisation aus der Türkei. Von Anfang an war klar, dass es sich um einen politischen Prozess handelt, an dessen Ende ein Exempel statuiert werden sollte, wie es es in der BRD seit der Zeit der RAF nicht mehr gegeben hat. Das ganze Verfahren war darauf ausgerichtet, das Verhalten der Polizei, der Justizbehörde und der Richterin, die Berichterstattung der bürgerlichen Presse ("Terrorfürst"), die Isolationsfolter, mit der die Schergen der Bourgeoisie versuchten und versuchen unseren Genossen zu brechen und daran scheiterten und weiter scheitern werden. Daher verwundert es nicht, dass eine Gefängnisstrafe von 6 Jahren und 9 Monaten verhängt wurde, die bisher höchste in einem 129b- Prozess.

28. Januar 2019

ZK Magdeburg: Antikommunismus und Angriffe auf Organisationen unserer Klasse

Die Genossen von Zusammen Kämpfen Magdeburg haben sich mit diesem lesenswerten Text zur Rolle der bürgerlichen Medien als Bestandteil der Konterrevolution, Spaltung, Denunziation und den antikommunistischen Angriffen auf den Jugendwiderstand geäußert. Wir dokumentieren ihn im Folgenden:

Antikommunismus und Angriffe auf Organisationen unserer Klasse

“Anti-Kommunismus und antirevolutionäre Stimmungsmache werden im Rahmen der Sicherung von geopolitischen, ökonomischen und militärischen Hegemonien angewendet. Die Konstruktion des kommunistischen/ revolutionären Gegenstücks dient ideologisch vor allem der Konstruktion des eigenen Selbstbildes im Kapitalismus. Desto gefährlicher und unrealistischer das ideologische Gegenbild gezeichnet werden kann, desto vernünftiger, fortschrittlicher und humaner soll damit die kapitalistische Gesellschaftsordnung dargestellt werden. Damit wird spiegelbildlich auch auf der eigenen Seite eine systematische Vereinfachung und Verallgemeinerung möglich: Die Frage nach inneren Widersprüchen, wie Ausbeutung, Unterdrückung, Besatzung und imperiales Machtstreben im Kapitalismus erübrigt sich damit. Das kapitalistische Gesellschaftsmodell und die bürgerliche Demokratie werden vielmehr zum personifizierten Synonym für Aufklärung und Menschenrechte (v)erklärt.“

Innerhalb unserer Klasse gibt es die verschiedensten Formen der Organisationen. Dies entspricht sowohl der Differenzierung innerhalb der Klasse, den verschiedenen Lebenserfahrungen und Bedürfnissen. Auch die Ansätze sind durchaus verschieden. Von denen, die sich bewusst dafür entscheiden in Teilbereichen zu kämpfen bis hin zu jenen, die einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz haben. Selbst die Frage wer zu unserer Klasse gehört, wird konträr beantwortet, für einige reicht das Bekenntnis, zu ihr zu gehören, andere wiederum gehen von der realen Sozialstruktur der Gesellschaft aus. Es ist vollkommen normal, dass es aus diesen Differenzierungen heraus immer wieder über die Frage der Organisierung und der Inhalte zu Meinungsstreit, gegenteilige Positionen bis hin zu Konflikten kommt. Die Fragen, was heute revolutionär oder reformistisch, was die richtigen Inhalte und die richtigen Organisationsformen sind, sind auf Grund ihrer Relevanz durchaus immer wieder polarisierend.

24. Januar 2019

Bericht & Fotos: Das Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2019 in Berlin

Den Abschluss des alten und die Einleitung des neuen Kampfjahres bildet für unsere Bewegung traditionell das Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende in Berlin, an dem wir ein ehrenvolles Gedenken für unsere Märtyrer, für alle im Kampf um Befreiung und für den Kommunismus gefallenen Genossinnen und Genossen, durchführen.

Im 100. Jahr der Gründung unser Partei – der Kommunistischen Partei Deutschlands – durch die Genossen Liebknecht und Luxemburg, haben wir starke Zeichen gesetzt und aller Hetze zum trotz, das kommende Kampfjahr 2019 für die rote Jugend würdig eingeleitet.

Vor 100 Jahren befeuerte die bürgerliche Presse die Ermordung unserer Parteigründer Liebknecht und Luxemburg mit offenster antikommunistischer Hetze. Heute versuchte die bürgerliche Presse in bewährter antikommunistischer Tradition und in Einklang mit anderen Reaktionären im Vorfeld unseres Gedenkwochenendes durch Verbotshetze, Denunziation, Lügen, Rufmord und Verleumdungen auf allen möglichen Kanälen, von auflagenstarken Printmedien bis Onlinezeitungen, vom Radio bis ins Fernsehen und auf Verblödungs-Social-Media-Plattformen sowieso, eine Stimmung und ein Klima der Repression und der Eskalation gegen die revolutionäre Jugend – und vor allem den Jugendwiderstand – zu erzeugen. Ein ernstes Anliegen war es ihnen dabei besonders, den Jugendwiderstand in der politischen Widerstandsbewegung zu isolieren und für die „linke Szene“ zum bekämpfenswerten Feind zu stilisieren.

19. Januar 2019

Grußwort an den Jugendwiderstand am 100. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

Grußwort an den Jugendwiderstand am 100. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

Von Jose Maria Sison, Gründungsvorsitzender der Kommunistischen Partei der Phillipinen
12. Januar 2019

Als ein Gründer der Kommunistischen Partei der Phillipinen und im Geiste des proletarischen Internationalismus, sende ich euch warme und genossenschaftliche Grüße und wünsche euch viel Erfolg für die Begehung dieses revolutionären Wochenendes anlässlich des hundertsten Jahrestages der Peinigung und Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs.

12. Januar 2019

Flensburg: Palästinensischer Verein gegründet

Wir freuen uns, unseren Freunden des Palästinensischen Verein Flensburg zu Ihrer Gründung gratulieren zu dürfen!

Wir stehen Ihnen bei Ihrer Arbeit Seite an Seite bei!

Viva Palästina!