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11. März 2019

Schaumburger Land: Aktionen zum Frauenkampftag 2019

Gemeinsam mit den Genossen der RJO verteilten wir in der Nacht vom 7. auf den 8. März rund 2000 Flyer in Briefkästen und mehrere Hundert Aufkleber anlässlich des Weltfrauentages in den Straßen des Schaumburger Landes.

Schwerpunkte unserer Arbeit im Schaumburger Land waren die Städte Stadthagen, Bückeburg und Rinteln.
Es wurden gezielt die Gegenden unserer Klasse, also die Viertel in denen die Arbeiterklasse am meisten vertreten ist, und die Schulen ins Visier genommen um möglichst viele Jugendliche zu erreichen.

Für viel Gesprächsstoff und Diskussionen sorgte unser ausgelegtes Material am Gymnasium Adolfinum in Bückeburg, an welchem sich in letzter Zeit immer wieder neonazistische Aufkleber und Sprüherein finden lassen haben. Es nimmt den Anschein, dass sich wieder eine junge rechte Szene in Bückeburg versucht aufzubauen. Wir wissen wer ihr seid, aber ihr traut euch ja nur Nachts raus, hoffentlich trifft man sich dann mal.

Im Großen und Ganzen verliefen die nächtlichen Aktionen, ohne ein kleines Wettrennen mit der Polizei in Stadthagen (welches wir natürlich gewinnen konnten) reibungslos.

Am 8.März wurden dann gezielt unsere Flyer in den Stunden des Mittags und Nachmittags in den Innenstädten von Stadthagen und Bückeburg samt deren Supermärkten an das Volk verteilt. Auch in der Innenstadt des ostwestfälischen Mindens waren wir unterwegs.

3. Februar 2019

Propaganda in Bückeburg

In Bückeburg im Weserbergland ist einiges an Propaganda, unter anderem im Zusammenhang mit dem Mord an Oury Jalloh, aufgetaucht, was wir im folgenden dokumentieren:

31. Dezember 2018

Die rote Jugend Deutschlands salutiert der Kommunistischen Partei der Philippinen zum 50. Jahrestag ihrer Gründung und sendet ihre flammenden, revolutionären Grüße!

Am 26. Dezmeber 1968 , dem 75. Geburtstag des Vorsitzenden Mao Tse-Tung, nahmen die aus der kämpferischen antiimperialistischen Jugendbewegung kommenden und mit den Erfahrungen der alten KP und der Hukbo bewaffneten philippinischen Genossen um Jose Ma. Sison ihre Verantwortung an, und errichteten aus der Asche des Alten das Neue: Die Kommunistische Partei der Philippinen.

Seit ihrer Gründung im stürmischen Jahre 1968, das inspiriert von der sich anbahnenden Großen Proletarischen Kulturrevolution in China auch in Frankreich, Deutschland und der Türkei große Bewegung und Volkskämpfe sah, verfolgt die Partei unablässig und entschieden die von Mao Tse-Tung entwickelte Linie der nationaldemokratischen Revolution neuen Typs. Die wegweisende Ideologie die sich in diesem Kampf entwickelt hat und ihn heute leitet ist der Marxismus-Leninismus-Maoismus, der überall auf der Welt gemäß den konkreten Bedingungen Handlungsanleitung für die Revolution ist. Und die Genossen beweisen, dass man auf lange Sicht eine Auseinadersetzung mit dem Feind führen kann, die wirklich die Verhältnisse ändert, rote Macht schafft und nicht auf den Tag X des Aufstandes wartet. Der militärische Weg der Revolution ist der langandauernde Volkskrieg, der in Teilen des Landes mittlerweile eine solche Intensität und Stärke erreicht hat, dass die Genossen am Sprung in das Stadium des strategischen Gleichgewichts arbeiten.

19. Dezember 2018

Hamburg: Demonstration für die Freiheit von Musa Asoglu

Vergangenen Samstag fand in Hamburg eine Demonstration für die Freiheit des revolutionären Gefangenen Musa Asoglu mit weit über 100 Teilnehmern statt. Wir beteiligten uns zusammen mit den Genossen der Rot-Revolutionären Jugend aus Bückeburg. Musa Asoglu wird als (vermeintliches) Mitglied der DHKP-C, einer revolutionären Partei aus der Türkei, verfolgt. Er sitzt seit seiner Festnahme im Dezember 2016 in Untersuchungshaft, davon 20 Monate in Isolationshaft, einer legalen Foltermethode. Ihm droht entweder eine lange Haftstrafe oder die Auslieferung in die Türkei oder die USA, wo ihm schwere Folter und Ermordung drohen.

26. Oktober 2018

Schlagt zurück - Für eine organisierte Arbeiterjugend!

„Die Jugend von heute“

Wir sind nur einmal jung. Viele wollen die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein dafür nutzen, um sich entweder aufs kommende Berufsleben vorzubereiten, oder um eine Zeit zu erleben, die wie ein riesiges Abenteuer ist. „Die Jugend ist die wilde Zeit“. Wir sollen uns ausprobieren und dürfen sogar dann und wann mal ein bisschen über die Stränge schlagen. Ganz egal ob wir Nachts mit Sprühdosen in den Taschen vor den Bullen weglaufen, uns am Wochenende für einen Fußballverein heiser schreien und prügeln oder auf durchzechten Partynächten versuchen, die Welt um uns herum zu vergessen: Ständig lenken wir uns ab. Wir scheinen vor irgendetwas davonzulaufen.

„Höher, schneller, besser, extremer“ ist das Motto dieser Generation. Jeder in unserem Alter kann Geschichten erzählen, die alles andere als zum Lachen sind. Komasaufen, Gewaltexzesse, Kriminalität und Drogenmissbrauch. Wenn man nicht grade aus einer reichen Gegend kommt, muss man kein Deutschrap hören, um all diesen Dingen zu begegnen.

Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir allerdings mit anderen Dingen beschäftigt: Wir drücken die Schulbank, jobben, oder arbeiten bereits irgendwo. Man findet uns die meiste Zeit am Tag in Klassenzimmern, Lehrbauhöfen und Betrieben. Wir sind die Anwärter der Erwachsenenwelt. Die Neulinge. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ kriegt man von allen Seiten zu hören. Wir sollen die Drecksarbeit machen. Für ein Gehalt, für das niemand sonst in diesem Land arbeiten würde. Wenn wir widersprechen, nennt man uns vorlaut, vermessen und dreist. Schließlich haben wir einen Job oder eine Lehre. Da können wir uns glücklich schätzen.

Viele sind ohne Arbeit und ohne Ausbildung. Viele drücken die Schulbank einfach nur, um Erwartungen zu entsprechen und haben eigentlich gar keinen Plan was nach dem Abschluss so passieren soll. Wenn es um das Thema Zukunft geht, wechselt man lieber das Thema.

14. April 2018

Kraftvolle Kampagne zur Unterstützung der Revolution auf den Philippinen


Zum ersten Mal in der Geschichte der BRD wurde durch die revolutionäre Jugend hier eine systematische Kampagne zur Unterstützung der sich 2018 seit nunmehr 50 Jahren entwickelnden philippinischen Revolution durchgeführt. Aktionen und Propaganda wurden dabei in Berlin (vor allem Neukölln, Wedding und Pankow), Magdeburg, Bochum, Flensburg, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Münster, Stuttgart und dem Weserbergland (vor allem Bückeburg) realisiert. Neben informativen Abendveranstaltungen und Reiseberichten von Genossen, die auf den Philippinen waren, gab es tausende Plakate, Wandzeitungen und Flugblätter, viele Gespräche und auch Interviews für befreundete Strukturen, Solisampler und Videos, Schablonen, große und kleine Graffitis, Parolen und Tags in vielen Städten sowie eine Spontandemonstration und eine Kundgebung.

Der Kampagne ist es ohne Zweifel gelungen, den Kampf und das Opfer der philippinischen Kommunisten in der BRD – vor allem in der hiesigen politischen Widerstandsbewegung und der roten Jugend – aber auch in den Straßen einiger Arbeiterviertel, präsenter zu machen. Eine Ehre, die diesem Volkskrieg – als einem der aktuell entwickeltesten revolutionären Kämpfe des Proletariats unter der roten Fahne mit Hammer und Sichel – definitiv zusteht. Damit war sie unserem Verständnis nach ein wichtiger Beitrag zum proletarischen Internationalismus. Gerade in den Abendveranstaltungen und durch die Online-Propaganda konnten viele deutsche Jugendliche, die auf der Suche nach einer ernsthaften politischen Perspektive zu der Entwicklung der Revolution in unserem Land sind, Einiges durch das Beispiel und Vorbild der Kommunisten auf den Philippinen lernen.

10. März 2018

Weserbergland: Unser Beitrag zum internationalen Frauenkampftag

Am 8.März verteilten einige unserer Aktivisten hunderte Flugblätter in Minden und Bückeburg um die Volksmassen über die Unterdrückung der Frau und die Verbundenheit mit diesem System zu informieren.

Der 8. März

Der 8.März ist seit über 100 Jahren traditionell der internationale Frauentag, auch Frauenkampftag genannt. Entstanden ist er durch die weltweite Erhebung und das Versammeln von mehreren hundert sozialistischen Frauen mit dem Ziel für ihre Gleichberechtigung, einer Gleichberechtigung der Geschlechter zu kämpfen. Die Geschichte zeigt uns, dass dieses Erheben und der darauffolgende Kampf gestärkt von den weiblich-proletarischen Volksmassen nicht bedeutungslos verliefen, so wurde beispielsweise in vielen Ländern das Frauenwahlrecht erkämpft. Jedes Jahr wird am 8.März mit Demonstrationen, Frauenzusammenkünften und Festen an diesen erinnert. Doch auch heute ist der 8.März ein aktuelles Thema, da die Unterdrückung der Frau immernoch Teil unseres Systems ist.

23. November 2017

Bückeburg: Oury Jalloh - das war Mord!

Am vergangenen Freitag, den 17.11.2017, versammelten sich spontan einige junge Aktivisten vor der Bückeburger Bullenwache um ihrer Wut und Trauer Ausdruck zu verleihen, sowie ihre Solidarität mit Oury Jalloh, seiner Familie und jeglichen Opfern rassistischer und alltäglicher Polizeigewalt zu zeigen.

OURY JALLOH - DAS WAR MORD!

Rot-Revolutionäre Jugend Bückeburg

23. September 2017

Weserbergland: Nachtrag zur Wahlboykottkampagne:

Auch in den letzten beiden Tagen war die Jugend weiter Aktiv auf der Straße, so unter anderem auch in Stadthagen.

Mittlerweile sind sowohl die Parteien, als auch die Presse auf die Unzufriedenheit der Arbeiterklasse aufmerksam geworden.

Durch Anzeigen versuchen sie gegen uns anzukämpfen und uns einzuschüchtern, aber wir werden uns weiter gegen ihr Ausbeutersystem wehren und sie ihr Wahltheater nicht untätig durchführen lassen.

LASST EUCH NICHT EINSCHÜCHTERN!
WEHRT EUCH UND KÄMPFT!


Rot-Revolutionäre Jugend Weserbergland

Fotos:

21. September 2017

Weserbergland: Wahlboykott!

In den vergangenen Tagen haben einige junge Aktivisten in Bückeburg, Minden, Porta Westfalica und Umgebung diverse Aktionen gegen die Wahlen der Bonzen am 24. September 2017 durchgeführt. Neben dem Verteilen von Flyern, tauchten auch Sprühereien mit eindeutigen Botschaften auf Plakaten der etablierten Parteien auf.

Am 24.9.2017 ist es wieder soweit, die Bundestagswahlen stehen an. In den Medien, im Stadtbild, auf der Arbeit, in den Schulen und überall sonst so wird man mit den Wahlen konfrontiert und muss sich zwangsläufig mit ihnen auseinander setzen. Die Parteien dieses Systems haben wieder mal einige Versprechen für uns, was sie tun werden, um unser Leben in diesem Staat zu verbessern, wenn wir ihnen unsere Stimme geben. Uns wird durch die Parteien, die Medien und auch durch die Lehrer, sowie von gutgläubigen Mitmenschen eingetrichtert, wir sollten unbedingt wählen gehen, von unserem “Wahlrecht” Gebrauch machen, wenn wir was zu meckern hätten, denn nur so ließe sich etwas bewegen. Wer sich seiner Stimme enthält, dürfe sich im Nachhinein nicht beschweren, er hätte ja schließlich etwas verändern können.

Aber was kann ich mit der Teilnahme an der Wahl überhaupt verändern?