28. November 2018

Dresden: Arbeiterjugend-Kampagne geht weiter

Nach einem erfolgreichen Block unserer Organisation auf der Demo gegen die Innenministerkonferenz in Magdeburg geht der tägliche Kampf für uns in Dresden weiter.

Dafür waren wir in den letzten Tagen u.a. auch mal in der Johannstadt. Wir klebten die Plakate der Jugendkampagne vor allem im Plattenbaugebiet und in der Nähe des BSZ für Technik und der 101. Oberschule samt Abendgymnasium.

Kommt zu uns!
Wir sind die Jugend - Wir sind der Widerstand!

27. November 2018

RKH zu den Protesten in Frankreich

In Frankreich kam es in den vergangen Wochen erneut zu großen Protesten. Präsident Macron wollte - vermeintlich zwecks Umweltschutz - eine zusätzliche Steuer auf Kraftstoffe für Autos einführen. Diese Steuer wird vor allem die ärmeren Schichten des Volkes sehr hart treffen. Dagegen gibt es Widerstand.

Das französische Proletariat hat in den vergangenen Jahren oft gezeigt, wie man gegen die Unterdrückung und Ausbeutung durch die Herrschenden Widerstand leisten kann - ob bei den Protesten und dem Generalstreik gegen das neue "loi travail" (Arbeitsgesetz), wo über eine Million Menschen auf die Straße gingen; oder bei vielen kleineren, gelegentlich auch militanten, Streiks - und stellt damit ein Vorbild für die Arbeiter hier in Deutschland und vielen anderen Ländern Europas dar.

25. November 2018

Magdeburg: Gegen die "Sicherheit" der Kapitalisten

Insgesamt 1200 Menschen gingen gestern in Magdeburg gegen die neuen Polizeigesetze, zunehmende Faschisierung und das Treffen der Chefs der bürgerlichen Unterdrückungsmaschinerie im Dienste des Kapitals auf die Straße. Mit einem kräftigen und disziplinierten Block von etwa 50 Genossen aus Magdeburg und anderen Städten unter der Leitparole "Arbeiterklasse Ostdeutschland - Gegen die "Sicherheit" der Kapitalisten" nahmen wir an der Demonstration gegen die Innenministerkonferenz teil.

Zu der Demonstration hatten verschiedene revolutionäre, fortschrittliche und demokratische Kräfte aufgerufen und es gab verschiedene Blöcke, von der MLPD bis zum hauptsächlich von anarchistischen und kurdischen Kräften getragenen "Internationalistischen Block". An der Spitze liefen Jugendliche und Ultras des FCM. Wir liefen direkt hinter dem kräftigen und mit zahlreichen Roten Fahnen ausgestatteten Klassenkampfblock von Zusammen Kämpfen Magdeburg, dem Roten Aufbau Burg und anderer Genossen.

22. November 2018

Berlin: Arbeiterjugend-Plakataktionen in Weissensee, Marzahn, Tempelhof und Marienfelde

Die Kampagne für eine organisierte Arbeiterjugend in Berlin geht weiter. In den letzten Tagen wurden an verschiedenen Orten hunderte Plakate und tausende Aufkleber verklebt. Neben den Straßen der traditionellen Arbeiterbezirke Neukölln und Wedding, ging es darum, dort präsent zu sein wo große Teile der jungen Arbeiterklasse unserer Stadt zu finden sind, wenn sie nicht gerade im Betrieb schuften.

Ziele waren unter anderem das OSZ Bau II in Weissensee, die GfP (Gesellschaft für Pflege- und Sozialberufe) in Marzahn, der Lehrbauhof Berlin in Marienfelde sowie das Berufsfortbildungswerk in Tempelhof.

21. November 2018

Wanderung in der sächsischen Schweiz

Seit ein paar Wochen ist nun die Jugendkampagne in Dresden und anderen Stätdten unserer Organisation gestartet. So wichtig der tägliche Kampf auch ist, ist es auch wichtig sich darauf zu besinnen wo man steht. Rauskommen aus der stickigen engen Stadt, sich nach getaner Arbeit auch gemeinsamen Freizeitaktivitäten widmen und die Gemeinschaft der Kämpfenden stärken

Deshalb nutzten wir dieses Wochenende für einen gemeinsamen Wanderausflug in die Natur der Sächsischen Schweiz. Erinnerten uns im gemeinsamen Austausch an die Geschichte des Gebietes, unsere Geschichte.

19. November 2018

Gruppenabend in Münster


Nach der Demonstration gegen das neue Polizeigesetz trafen sich unsere Genossinnen und Genossen zu einem Graffitiworkshop und einem Gruppenabend.

Neben politischen Aktivitäten, wie Bildung und Sport ist auch der künstlerische und der Gemeinschaftsaspekt für eine revolutionäre Gruppe unabdingbar.

Lenin sagte:"Kommunist kann einer nur dann werden, wenner sein Gedächtnis um alle die Schätze bereichert, die von der Menschheit gehoben worden sind."

Hamburg: Noch mehr Propaganda zur Jugendkampagne


14. November 2018

Zum Novemberpogrom 1938: Erklärung der KPD

"Immer in der Vergangenheit hat die Reaktion, wenn sie ein Volk aufs Schlimmste ausplünderte und die Erbitterung des Volkes fürchtete, sich der schmutzigen Mittel der Judenhetze und der Pogrome zum Zwecke der Ablenkung von den wahren Schuldigen am Volkselend bedient …"

Mitte November 1938, vor genau 80 Jahren, verbreitete das im faschistischen Deutschland im Untergrund arbeitende ZK der KPD die Erklärung "Gegen die Schmach der Judenpogrome!", eine Sonderausgabe der illegalen Roten Fahne gegen die hitlerschen Judenpogrome der "Kristallnacht" vom 9. November. Die Flugschrift wurde mindestens in Berlin, dem Rheinland und im Ruhrgebiet offen verteilt - unter der Gefahr, das die beteiligten Kommunisten und Antifaschisten der KPD damit ihr Todesurteil unterschrieben. Denn gerade diese politischen Gegner ließen die Faschisten regelmäßig köpfen, von der faschistischen Justiz zur Enthauptung verurteilen. Trotz alledem, waren es in allererste Linie die Kommunisten der thälmannschen KPD, die eben Kopf und Kragen riskierten und alles für die Freiheit und Ehre des Volkes gaben. Diese Sonderausgabe der Roten Fahne war übrigens auch die einzige antifaschistische Stimme im Reich, die offen gegen die Rassenhetze, den Judenmord und die Pogrome Stellung bezog.

„Getreu den stolzen Traditionen der deutschen Arbeiterbewegung, im wahren Geiste der größten deutschen Dichter und Denker, erhebt die Kommunistische Partei Deutschlands ihre Stimme gegen die Judenpogrome Hitlers, die vor der gesamten Menschheit die Ehre Deutschlands mit tiefster Schmach bedeckt haben …

Wunderschönes Video und Gedicht von Jose Maria Sison



WHICH SHALL COME AHEAD?
By Jose Maria Sison

Which shall come ahead?

13. November 2018

Innenministerkonferenz Magdeburg: Das wahre Gesicht ihrer Demokratie – Volksfeinde, das sind sie!

Aufruf der Roten Arbeiterjugend Magdeburg gegen die Innenministerkonferenz am 24. November in ihrer Stadt:

Das wahre Gesicht ihrer Demokratie – Volksfeinde, das sind sie!

„Aus welchem Anlass wird das Gesetz ausgerechnet jetzt geändert? Alle Bundesländer sind dazu verpflichtet, ihre Polizeiaufgabengesetze an die neuen Datenschutzrichtlinien der EU und an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum BKA-Gesetz anzupassen. Das neue Gesetz hat damit eine Seite, die weniger diskutiert wird: Der Datenschutz wird auch gestärkt. So soll in Zukunft eine unabhängige Stelle Daten überprüfen, die etwa bei einer Onlineüberwachung aufgenommen wurden. Betreffen sie den höchstpersönlichen, privaten Bereich, dürfen sie nicht verwendet werden.“

Dies schreibt die Süddeutsche Zeitung. Damit wollen sie die Leute subtil auf Linie bringen und beruhigen. Jedoch ist dies nur eine weitere Farce. Eine vermeintlich unabhängige Stelle soll über unsere Daten verfügen, welche, sofern sie den „höchstpersönlichen, privaten Bereich“ betreffen, nicht verwendet werden dürfen? Dies ist nur eine weitere Lüge, die den Volksmassen erzählt wird, um ihnen ein minimales Gefühl von "Sicherheit" zu geben. Doch wir wissen: Es ist nicht unsere Sicherheit gemeint, sondern ihre. Die Sicherheit der Bonzen und Besitzbürger, der Bourgeoisie und ihres Staates BRD. Für uns gibt es dann im Gegenteil noch weniger Sicherheit, weder am Handy, noch im Betrieb, noch draußen in den Straßen unserer Stadt, auf Partys oder vorm Fussballstadion – überall lauert die immer allumfassendere Überwachung, das „Auge des Gesetzes“ drohend über uns, wenn wir gegen ihre Regeln verstoßen und uns zum Beispiel gegen steigende Mieten, Nazihetze oder niedrige Löhne und miese Bedingungen auf unserer Arbeit wehren. Überall droht uns der dann noch viel lockerer sitzende Polizeiknüppel und ihr ätzendes Pfefferspray, dass sie zunehmend wahllos einsetzen, während parallel jeder kleinste Widerstand, selbst das Zurückschubsen so eines wildgewordenen Berufsschlägers zu empfindlichen (Haft)Strafen führt. Dazu dann bald noch die oft den Tod bringenden Elektro-Teaser, Tränengasgranaten und Gummigeschosse – zumindest wenn es nach den gut betuchten Herren Berufspolitikern der Innenministerkonferenz geht, die sie in unserer Stadt ausrichten wollen.

12. November 2018

Fotos: Intensiver Start der Jugendkampagne in Magdeburg

Auch bei uns läuft die Mobi zur neuen Jugendkampagne an. Unter anderem sind auch Plakate von anderen Kampagnen zu sehen z.B. vom "Unheimlich Sicher" Bündnis, vom Netzwerk "Freiheit für politische Gefangene", hier speziell zu Musa Asoglu, zur Kampagne von unseren Genossen vom Revolutionären Kollektiv Flensburg "Frauen wehrt euch und kämpft" als auch einem Sticker zur Unterstützung zum 50 jährigem Bestehen der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP).

9. November 2018

KGB & Loyal - Vaterland oder Tod



Im Rahmen der Jugendkampagne gibt es auch an der kulturellen Front Neues: Die Brüder und Genossen KGB und Loyal mit ihrem ersten Track "Vaterland oder Tod": Neuer roter Straßenrap aus NRW. Pusht die Jungs, bald gibt´s Nachschub!

Mehr Roten Rap der Bewegung findet ihr demnächst gebündelt auf dem "Stimme des Volkes"-Youtube-Channel! Rot Front!

5. November 2018

Demonstration 100 Jahre roter Matrosenaufstand in Kiel

Am Samstag besuchten unsere nördlichen Genossen der revolutionären Kollektive Hamburg und Flensburg die Demonstration aus Anlass des 100. Jahrestag des Matrosenaufstands in Kiel, der - inspiriert von der großen sozialistischen Oktoberrevolution in Russland - in der Novemberrevolution, zahlreichen bewaffneten Machtergreifungen, Rebellionen, kurzlebigen Räterepubliken der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenmassen, Streiks und dem Januaraufstand mündete.

All diese frühen Versuche der Machtergreifung durch die kämpfende Arbeiterklasse in Deutschland scheiterten. An den Finten und Betrugsmanövern der verräterischen Sozialdemokratie, die längst im Dienst des Kapitals stand. Am Fehlen einer kampferprobten Kommunistischen Partei, die sich ihre Anerkennung als legitime, einheitliche Führung des Proletariats und der Volksmassen im Kampf verdient und einen revolutionären, bolschewisierten Arbeitsstil angeeignet hatte, um dem Klassenfeind begegnen zu können.