14. November 2018

Zum Novemberpogrom 1938: Erklärung der KPD

"Immer in der Vergangenheit hat die Reaktion, wenn sie ein Volk aufs Schlimmste ausplünderte und die Erbitterung des Volkes fürchtete, sich der schmutzigen Mittel der Judenhetze und der Pogrome zum Zwecke der Ablenkung von den wahren Schuldigen am Volkselend bedient …"

Mitte November 1938, vor genau 80 Jahren, verbreitete das im faschistischen Deutschland im Untergrund arbeitende ZK der KPD die Erklärung "Gegen die Schmach der Judenpogrome!", eine Sonderausgabe der illegalen Roten Fahne gegen die hitlerschen Judenpogrome der "Kristallnacht" vom 9. November. Die Flugschrift wurde mindestens in Berlin, dem Rheinland und im Ruhrgebiet offen verteilt - unter der Gefahr, das die beteiligten Kommunisten und Antifaschisten der KPD damit ihr Todesurteil unterschrieben. Denn gerade diese politischen Gegner ließen die Faschisten regelmäßig köpfen, von der faschistischen Justiz zur Enthauptung verurteilen. Trotz alledem, waren es in allererste Linie die Kommunisten der thälmannschen KPD, die eben Kopf und Kragen riskierten und alles für die Freiheit und Ehre des Volkes gaben. Diese Sonderausgabe der Roten Fahne war übrigens auch die einzige antifaschistische Stimme im Reich, die offen gegen die Rassenhetze, den Judenmord und die Pogrome Stellung bezog.

„Getreu den stolzen Traditionen der deutschen Arbeiterbewegung, im wahren Geiste der größten deutschen Dichter und Denker, erhebt die Kommunistische Partei Deutschlands ihre Stimme gegen die Judenpogrome Hitlers, die vor der gesamten Menschheit die Ehre Deutschlands mit tiefster Schmach bedeckt haben …

Wunderschönes Video und Gedicht von Jose Maria Sison



WHICH SHALL COME AHEAD?
By Jose Maria Sison

Which shall come ahead?

13. November 2018

Innenministerkonferenz Magdeburg: Das wahre Gesicht ihrer Demokratie – Volksfeinde, das sind sie!

Aufruf der Roten Arbeiterjugend Magdeburg gegen die Innenministerkonferenz am 24. November in ihrer Stadt:

Das wahre Gesicht ihrer Demokratie – Volksfeinde, das sind sie!

„Aus welchem Anlass wird das Gesetz ausgerechnet jetzt geändert? Alle Bundesländer sind dazu verpflichtet, ihre Polizeiaufgabengesetze an die neuen Datenschutzrichtlinien der EU und an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum BKA-Gesetz anzupassen. Das neue Gesetz hat damit eine Seite, die weniger diskutiert wird: Der Datenschutz wird auch gestärkt. So soll in Zukunft eine unabhängige Stelle Daten überprüfen, die etwa bei einer Onlineüberwachung aufgenommen wurden. Betreffen sie den höchstpersönlichen, privaten Bereich, dürfen sie nicht verwendet werden.“

Dies schreibt die Süddeutsche Zeitung. Damit wollen sie die Leute subtil auf Linie bringen und beruhigen. Jedoch ist dies nur eine weitere Farce. Eine vermeintlich unabhängige Stelle soll über unsere Daten verfügen, welche, sofern sie den „höchstpersönlichen, privaten Bereich“ betreffen, nicht verwendet werden dürfen? Dies ist nur eine weitere Lüge, die den Volksmassen erzählt wird, um ihnen ein minimales Gefühl von "Sicherheit" zu geben. Doch wir wissen: Es ist nicht unsere Sicherheit gemeint, sondern ihre. Die Sicherheit der Bonzen und Besitzbürger, der Bourgeoisie und ihres Staates BRD. Für uns gibt es dann im Gegenteil noch weniger Sicherheit, weder am Handy, noch im Betrieb, noch draußen in den Straßen unserer Stadt, auf Partys oder vorm Fussballstadion – überall lauert die immer allumfassendere Überwachung, das „Auge des Gesetzes“ drohend über uns, wenn wir gegen ihre Regeln verstoßen und uns zum Beispiel gegen steigende Mieten, Nazihetze oder niedrige Löhne und miese Bedingungen auf unserer Arbeit wehren. Überall droht uns der dann noch viel lockerer sitzende Polizeiknüppel und ihr ätzendes Pfefferspray, dass sie zunehmend wahllos einsetzen, während parallel jeder kleinste Widerstand, selbst das Zurückschubsen so eines wildgewordenen Berufsschlägers zu empfindlichen (Haft)Strafen führt. Dazu dann bald noch die oft den Tod bringenden Elektro-Teaser, Tränengasgranaten und Gummigeschosse – zumindest wenn es nach den gut betuchten Herren Berufspolitikern der Innenministerkonferenz geht, die sie in unserer Stadt ausrichten wollen.

12. November 2018

Fotos: Intensiver Start der Jugendkampagne in Magdeburg

Auch bei uns läuft die Mobi zur neuen Jugendkampagne an. Unter anderem sind auch Plakate von anderen Kampagnen zu sehen z.B. vom "Unheimlich Sicher" Bündnis, vom Netzwerk "Freiheit für politische Gefangene", hier speziell zu Musa Asoglu, zur Kampagne von unseren Genossen vom Revolutionären Kollektiv Flensburg "Frauen wehrt euch und kämpft" als auch einem Sticker zur Unterstützung zum 50 jährigem Bestehen der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP).

9. November 2018

KGB & Loyal - Vaterland oder Tod



Im Rahmen der Jugendkampagne gibt es auch an der kulturellen Front Neues: Die Brüder und Genossen KGB und Loyal mit ihrem ersten Track "Vaterland oder Tod": Neuer roter Straßenrap aus NRW. Pusht die Jungs, bald gibt´s Nachschub!

Mehr Roten Rap der Bewegung findet ihr demnächst gebündelt auf dem "Stimme des Volkes"-Youtube-Channel! Rot Front!

5. November 2018

Demonstration 100 Jahre roter Matrosenaufstand in Kiel

Am Samstag besuchten unsere nördlichen Genossen der revolutionären Kollektive Hamburg und Flensburg die Demonstration aus Anlass des 100. Jahrestag des Matrosenaufstands in Kiel, der - inspiriert von der großen sozialistischen Oktoberrevolution in Russland - in der Novemberrevolution, zahlreichen bewaffneten Machtergreifungen, Rebellionen, kurzlebigen Räterepubliken der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenmassen, Streiks und dem Januaraufstand mündete.

All diese frühen Versuche der Machtergreifung durch die kämpfende Arbeiterklasse in Deutschland scheiterten. An den Finten und Betrugsmanövern der verräterischen Sozialdemokratie, die längst im Dienst des Kapitals stand. Am Fehlen einer kampferprobten Kommunistischen Partei, die sich ihre Anerkennung als legitime, einheitliche Führung des Proletariats und der Volksmassen im Kampf verdient und einen revolutionären, bolschewisierten Arbeitsstil angeeignet hatte, um dem Klassenfeind begegnen zu können.

26. Oktober 2018

Schlagt zurück - Für eine organisierte Arbeiterjugend!

„Die Jugend von heute“

Wir sind nur einmal jung. Viele wollen die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein dafür nutzen, um sich entweder aufs kommende Berufsleben vorzubereiten, oder um eine Zeit zu erleben, die wie ein riesiges Abenteuer ist. „Die Jugend ist die wilde Zeit“. Wir sollen uns ausprobieren und dürfen sogar dann und wann mal ein bisschen über die Stränge schlagen. Ganz egal ob wir Nachts mit Sprühdosen in den Taschen vor den Bullen weglaufen, uns am Wochenende für einen Fußballverein heiser schreien und prügeln oder auf durchzechten Partynächten versuchen, die Welt um uns herum zu vergessen: Ständig lenken wir uns ab. Wir scheinen vor irgendetwas davonzulaufen.

„Höher, schneller, besser, extremer“ ist das Motto dieser Generation. Jeder in unserem Alter kann Geschichten erzählen, die alles andere als zum Lachen sind. Komasaufen, Gewaltexzesse, Kriminalität und Drogenmissbrauch. Wenn man nicht grade aus einer reichen Gegend kommt, muss man kein Deutschrap hören, um all diesen Dingen zu begegnen.

Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir allerdings mit anderen Dingen beschäftigt: Wir drücken die Schulbank, jobben, oder arbeiten bereits irgendwo. Man findet uns die meiste Zeit am Tag in Klassenzimmern, Lehrbauhöfen und Betrieben. Wir sind die Anwärter der Erwachsenenwelt. Die Neulinge. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ kriegt man von allen Seiten zu hören. Wir sollen die Drecksarbeit machen. Für ein Gehalt, für das niemand sonst in diesem Land arbeiten würde. Wenn wir widersprechen, nennt man uns vorlaut, vermessen und dreist. Schließlich haben wir einen Job oder eine Lehre. Da können wir uns glücklich schätzen.

Viele sind ohne Arbeit und ohne Ausbildung. Viele drücken die Schulbank einfach nur, um Erwartungen zu entsprechen und haben eigentlich gar keinen Plan was nach dem Abschluss so passieren soll. Wenn es um das Thema Zukunft geht, wechselt man lieber das Thema.

25. Oktober 2018

Dresden: Jugend-Kampagne startet

„Habt Mut zu kämpfen, habt Mut zu siegen!“

Frei nach diesem Zitat des großen Vorsitzenden Mao Tse-Tung sehen wir es für notwendig die Arbeiterjugend auch und gerade hier in Sachsen gezielt anzusprechen und zum kämpfen zu motivieren.

Deshalb plakatierten wir innerhalb der letzten Wochen im gesamten Stadtgebiet, um auf unsere neu gegründete Organisation aufmerksam und unsere Mailadresse publik zu machen. Hierbei legten wir unseren Fokus vermehrt auf Berufsschulen und Viertel in denen viele Arbeiter auf engem Raum zusammen leben und den tagtäglichen kapitalistischen Zuständen ausgesetzt sind. Wir kleben Plakate die gezielt dazu aufrufen, dass die Arbeiterklasse gestärkt zusammen zurückschlagen soll. Diese Aufgabe sehen wir hier im Aufbau unserer ansässigen MLM-Ortsgruppe in Dresden und Umgebung. Denn „(...) die Arbeiterklasse hat ein grundsätzliches Interesse daran, die Arbeiterjugend zum Klassenbewusstsein zu erwecken, sie in den Klassenkampf einzureihen und sich einen ständigen Zustrom neuer und frischer Kräfte zu sichern die den Kampf bis zur völligen Befreiung der Arbeiterklasse fortsetzen werden“.

24. Oktober 2018

Vortrag zum proletarischen Feminismus in Flensburg

Am heutigen Samstag fand unser Vortrag zum Thema des "proletarischen Feminismus" statt.

Leider mussten wir diesen nach gut 1,5 Stunden frühzeitig beenden, da es zu Problemen mit der ausgewählten Location kam. Den gesamten Vortrag werden wir allerdings in nächster Zeit hier in schriftlicher Form veröffentlichen.

Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, werden wir den restlichen Teil auch in öffentlicher Form statt finden lassen. Informationen werden hier angekündigt.

Auch hier halten wir noch ein mal fest, dass es die Aufgabe von uns allen revolutionären Kräften ist, die Unterdrückung und Ausbeutung der Frau-, so wie der patriarchalen Zustände nicht zu akzeptieren und Diese zu bekämpfen!