18. September 2018

28. September: Schulter an Schulter gegen Faschismus - auf zur Großdemo nach Berlin!



Am 28. September steht der Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in der BRD und konkret in Berlin an. Wir rufen dazu auf sich an den Aktionen und der Großdemonstration gegen den Besuch dieses Völkermörders zu beteiligen!

In dem Video rufen internationale Kämpfer, die in den Reihen der TIKKO der TKP/ML in Rojava (kurdische Gebiete Nordsyriens) kämpfen, auf, sich an den Protesten und Kämpfen gegen Erdogan in Berlin zu beteiligen und sich darüber hinaus gegen das System zu organisieren.

15. September 2018

Veranstaltung „Frauen unter Besatzung“ in Berlin-Kreuzberg – antideutscher Störversuch abgewehrt

„Wer sich solidarisch mit Israel zeigt, hat in Berlin mitunter einen schweren Stand: Das mussten etwa 20 Menschen erfahren, die am Mittwochabend mit Israel-Fahnen in Kreuzberg protestierten. Sie wurden […] bedroht und mit vollen Windeln beworfen. Eine Teilnehmerin der proisraelischen Demo wurde als „Faschistin“ beschimpft. Brisant: Die Veranstalter der Diskussionsrunde hatten als „Sicherheitskräfte“ den linksextremistischen „Jugendwiderstand“ engagiert, sagte der Moderator der Veranstaltung. […] Die Männer vom „Jugendwiderstand“ vertrieben die jungen Menschen vom Gelände des Biergartens. Später bedrohten sie die proisraelischen Aktivisten. Erst ein Aufgebot von etwa 20 Polizisten konnte die Situation beruhigen.“ So steht es in der heutigen Morgenpost.

DIE VERANSTALTUNG


Die im Artikel erwähnte Veranstaltung und Diskussionsrunde war „Frauen unter Besatzung - ein Gespräch mit Manal Tamimi“, die vom Gefangenen Info des Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen und lokalen Aktivisten organisiert wurde.

Manal Tamimi ist eine Palästinenserin aus dem widerständischen Dorf Nabi Saleh im Westjordanland. Sie, ihr Dorf und ihre gesamte Familie sind im patriotischen Widerstand gegen die zionistische Besatzung und Kolonisierung Palästinas aktiv. Beispielsweise ihre Verwandte Ahed Tamimi ist vielen ein Begriff, weil sie wegen einer Ohrfeige gegen einen israelischen Soldaten als 16-jähriges Mädchen für 8 Monate in israelische Haft gesteckt wurde. Manal selbst saß bereits 2010, 2016 und 2018 in israelischen Gefängnissen, sie wurde bei Protesten verletzt und mehrere ihrer Kinder sind aktuell ebenfalls in Haft.

12. September 2018

„Fight for your Class!“-Fest in Düsseldorf

Ausgerichtet von den Genossinnen und Genossen der West Antifa Connection fand am vergangenen Samstag im rheinländischen Düsseldorf das zweite „Fight for your class“-Fest im Linken Zentrum Hinterhof statt.

Wir beteiligten uns mit vielen Genossen aus Münster, Bochum und anderen Teilen NRWs, dem Norden – Flensburg und Hamburg, und dem Osten – Berlin, Magdeburg und Dresden, an der Feier. Wir hatten einen gemeinsamen Infotisch mit den Materialien von Jugendwiderstand, Jugendarbeiter Bund Münster, Rote Arbeiterjugend Magdeburg und Revolutionäres Kollektiv Flensburg. Neben Flyern, Plakaten, CDs, Buttons, Caps und Aufklebern wurde auch der von uns übersetzte MLM-Grundkurs der indischen Genossen sowie weitere revolutionäre Literatur von Redspark gegen Spenden verteilt.

7. September 2018

Berlin: Messerstecher, Lügner, Hetzer und Idioten



„Teilen teilen teilen!!!! Berlin: Gestern U7 UBhf Bayerischer Platz sticht ein ............ Neubürger.....um sich, teils Schwerverletzte, 2,5 Stunden U-Bahn unterbrochen und kein Wort in den Nachrichten oder im Polizeiticker , Zensur funktioniert!! 😡Merkel du Miststück, was hast du getan?! Meine Kinder fahren ab sofort nicht mehr mit den Öffentlichen! Und ich werde mich ab sofort bewaffnen! Selbstschutz!🤢“


So steht es unter einem bisher 5410 mal geteiltem Video bei Facebook und auch auf Youtube geht das Video mit ganz ähnlichen Beschreibungen wie „Kein Wort in den Medien. Moslem sticht wahllos auf Menschen ein. Terror in Berlin: Messer-Attacke in der U7.“ viral.

Der am Bayerischen Platz in der U7 angestochene 23-jährige Berliner ist ein Bruder und Sympathisant des Jugendwiderstand. Der Angreifer und Messerstecher ein psychopathischer / reaktionärer Deutscher mit schlechtem Tattoo-Geschmack, der in Tötungsabsicht feige zustach. Der Genosse wurde zwischen die Rippen gestochen, die Lunge verletzt und er hat viel Blut verloren.

5. September 2018

JAB: Solidarität mit den unterdrückten Völkern ist kein Antisemitismus!

Solidarität mit den unterdrückten Völkern ist kein Antisemitismus!

Die dümmliche und faschistoide Bewegung der Antideutschen wirft der antiimperialistischen und internationalistischen Bewegung bekanntlich gerne Antisemitismus vor.

Wir wollen diesen Vorwurf näher beleuchten und wollen aufzeigen, was wirklich hinter dieser Ideologie steckt, die behauptet bedingungslos für Jüdinnen und Juden einzustehen.

Antideutsche sind Menschen, die eben nicht bedingungslos hinter dem Judentum stehen, sondern bedingungslos hinter einem klerikalen und faschistoiden Apartheidsstaat, der nicht repräsentativ für das Judentum steht.

4. September 2018

Guerilla-Hochzeit auf den Philippinen

Gratulation und Rote Grüße an Kasama Claire und Kasama Monica zu ihrer Hochzeit vor der Partei und der Revolution. Möge ihre Liebe immer rot leuchten und dem Volke dienen!

Die beiden sind Kämpferinnen der Neuen Volksarmee (NPA), geführt von der Kommunistischen Partei der Philippinen.

Während im Rest des Landes Homosexuelle, wie in den unterdrückten Nationen oft üblich, echte Unterdrückung und Entrechtung erfahren, stehen ihnen in den Reihen der revolutionären Bewegung alle Wege offen.

Viele Schwule und Lesben schließen sich unter anderem deswegen der Partei, der Armee und der nationaldemokratischen Bewegung an und viele dieser Brüder und Schwestern in Waffen gaben bereits ihre Leben für ihr Volk, ihre Genossen und den Kampf um Befreiung.

Hier noch ein paar bewegte Bilder der Hochzeit. Es war übrigens nicht - wie von einigen Genossen online verbreitet - die erste lesbische Guerilla-Hochzeit auf den Philippinen.

2. September 2018

RK Flensburg zu Chemnitz

Am Samstag (01.09.2018) beteiligten wir uns an den Widerständen gegen die aktuelle Situation in Chemnitz. Seit dem Tod von Daniel H. instrumentalisieren rechte Gruppen und Parteien so ziemlich jegliches Geschehen für Ihre Interessen.

Bereits vor der Ankunft war einem klar, in welche Richtung die Proteste und Widerstände des Tages grob gehen sollten. Eine vielfache Überzahl der Rechten gegenüber den Antifaschisten wurde prognostiziert, und traf auch so ein. Bereits zur Mittagszeit erreichten wir mit unseren Genossen aus Berlin und Dresden die sächsische Stadt Chemnitz. Zu dieser Zeit konnte man erahnen, wie schwach „die Linke“ gegenüber dem rechten Lager aufgestellt sein würde.

31. August 2018

Neukölln lässt sich nicht spalten – Tausende gegen Ausländerfeindlichkeit und Faschismus

Laut Veranstalterangaben rund 10.000 Menschen waren gestern in Berlin-Neukölln auf der Straße, um gegen Ausländerfeindlichkeit, rassistische Spaltung, Hetze, Lügen und Nazischweine zu demonstrieren. Anlass war der von Faschisten instrumentalisierte Mord an einem antifaschistischen Arbeiter in Chemnitz und die darauf folgenden, von Faschisten führend inszenierten ausländerfeindlichen Demonstrationen, bei denen es zu reaktionärer Gewalt und faschistischen Übergriffen auf völlig unbeteiligte Migranten und auf Gegendemonstranten kam.

Ursprünglich war nur eine Kundgebung unter der Parole „Ob Chemnitz oder Neukölln – auf die Straße gegen rechte Gewalt!“ für 100 Personen angemeldet. Doch schon bald bot der Hermannplatz bei konstantem Regenwetter kaum genug Platz für alle Demonstranten. Die schieren Zahlen bis zu 10.000 sind nach nur zwei Tagen Vorlaufzeit zur Mobilisierung gewiss sehr erfreulich und zeigen wie den Massen der Widerstand gegen ausländerfeindliche Hetze und faschistischen Terror, ob in Chemnitz oder in Neukölln, unter den Nägeln brennt.

30. August 2018

Solidarität mit den Arbeitern von Jasic in Shenzhen!

„Warum ich? Weil ich das Leiden der Brüder und Schwestern meiner Klasse gesehen habe. Ich sah ihre Entschlossenheit und ihren Mut zu kämpfen. Und als die Arbeiter und Arbeiterinnen aufstanden und für ihre Rechte kämpften, sahen wir das wahre Gesicht des Chefs, der Regierung, der Arbeitsbehörde, der Polizei – ihr bösartiges Gesicht, dass meine eigene Einstellung zu dieser Welt komplett verändert hat. Ich erkannte, dass wir Arbeiter und Arbeiterinnen da nur rauskommen, wenn wir uns zusammenschließen! Wenn also die Arbeiter und Arbeiterinnen von Jasic aufstehen, dann werde ich auf jeden Fall auch aufstehen und mich zur Wehr setzen!“
Lan Zhiwei, Arbeiter in einer chinesischen Chipfabrik in Shenzhen, aktuell verhaftet und entführt

Wir schlossen uns dem Aufruf zu internationaler Solidarität mit den Shenzhen-Arbeitern an und beteiligten uns an der Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Berlin. China ist nicht mehr das China Mao Tse-Tungs. China ist längst kein sozialistischer Staat mehr. Seit 1976, der Verhaftung der revolutionären Kommunisten der sogenannten „Viererbande“ und dem Putsch Deng Xiaopings haben sich in China klar diejenigen durchgesetzt, die den „kapitalistischen Weg gehen“ wollten. Chinas “Kommunistische“ Partei hat die Farbe gewechselt und regiert nun einen imperialistischen Staat mit roter Maske, inklusive der gewöhnlichen, brutalen, kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung.

27. August 2018

Antifaschistischer Arbeiter in Chemnitz ermordet - Ruhe in Frieden Daniel Hillig

In der sächsischen 250.000-Einwohner-Stadt Chemnitz – die zu DDR-Zeiten den stolzen Namen Karl-Marx-Stadt trug – kam es in der Nacht zu Sonntag zu einer tödlichen Auseinandersetzung bei der der 35-jährige Arbeiter Daniel Hillig feige getötet wurde.

Die Schlägerei spielte sich auf dem Stadtfest in der Chemnitzer Innenstadt ab. Daniel Hillig war ein links eingestellter, antifaschistischer Klassenbruder mit kubanischen Wurzeln aus Chemnitz. Der gelernte Tischler war zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung mit russischen und deutschen Freunden unterwegs, als sie mit ein paar jungen Syrern und Irakern aneinandergerieten, insgesamt waren wohl 10 Menschen daran beteiligt. Anstatt sich ehrenvoll zu stellen und die Sache mit Fäusten auszutragen, zogen seine feigen Mörder Messer, erstachen ihn und verletzten zwei seiner Freunde schwer. Viel mehr ist bisher noch nicht bekannt.

Direkt am Folgetag waren AfD und andere rechte Schweine, die Daniel zu Lebzeiten hasste, zur Stelle, um seinen Tod auf die abartigste Weise zu instrumentalisieren. Das Ziel des verlogenen Faschistenpacks dabei ein weiteres mal: Die Leute rassistisch zu verhetzen und zu spalten. Bundesweit wittert die Naziszene eine Chance auf ihren „Rassenkrieg“ und karrt ihre Leute nach Chemnitz, um ein ausländerfeindliches Pogrom zu inszenieren.