5. Februar 2019

Venezuela: Yankees raus aus Lateinamerika!

Seit einigen Tagen werden wir wieder Zeuge eines Meisterstücks US-amerikanischer Außenpolitik. In Venezuela soll mal wieder ein "schlimmer Diktator" gestürzt werden, um einen "demokratischer gesinnten" an die Macht zu bringen. USA und EU haben dem Putschisten bereits ihre Unterstützung zugesichert. Für BRD-Außenminister Heiko Maas ist der Fall ebenfalls bereits klar: "Wir stehen an der Seite Juan Guaidos!"

Selbst als gänzlich unpolitischer und unorganisierter Mensch, beschleicht einen hier das altbekannte Gefühl, verarscht zu werden.

Die sogenannte Oppositionsbewegung in Venezuela ist bereits seit einigen Monaten im Fokus medialer, westlicher Berichterstattung. Während die Öffentlichkeitsfahndungen gegen die "Krawallmacher" rund um die G20-Proteste in Hamburg liefen, kürte beispielsweise die "Welt" das, von professionellen Fotografen aufreizend in Szene gesetzte, Modell Catarina Ciarcelluti zu "Venezuelas schönster Demonstrantin", und das ausgerechnet mit einem Foto, auf dem sie behelmt und in Riot Montur einen Pflasterstein auf Polizisten warf.

3. Februar 2019

Propaganda in Bückeburg

In Bückeburg im Weserbergland ist einiges an Propaganda, unter anderem im Zusammenhang mit dem Mord an Oury Jalloh, aufgetaucht, was wir im folgenden dokumentieren:

2. Februar 2019

Hamburg: Infostand für Musa Asoglu und alle revolutionären Gefangenen

Gestern unterstützten wir die Halk Cephesi (Volksfront) bei ihrem Infostand für die Freiheit von Musa Asoglu in Altona. Mittwoch ist die Urteilsverkündung im Prozess gegen Musa. Ihm droht eine lange Gefängnisstrafe (die Bundesanwaltschaft fordert 7,5 Jahre) und möglicherweise eine Auslieferung in die USA oder die Türkei. Seit seiner Inhaftierung im Dezember 2016 sitzt er in Isolationshaft, einer legalen Foltermethode.

Musa ist all dem ausgesetzt, weil er den gleichen Kampf führt wie wir - also ist es unsere Pflicht, ihn zu unterstützen! Kommt am Mittwoch um 12 Uhr zur Urteilsverkündung im Gericht am Sievekingplatz!

Freiheit für Musa Asoglu!
Freiheit für alle revolutionären Gefangenen!

29. Januar 2019

Dresden: „Polizeigesetz stoppen“ Demo

Letzten Samstag, dem 26.01.2019 ging ein Teil unserer Gruppe gemeinsam mit ca. 5000 anderen Menschen auf die Straße, um gemeinsam gegen das drohende Polizeigesetz in Sachsen zu demonstrieren.

Die Anzahl der Demoteilnehmer, die mehreren Aufrufen aus verschiedensten Spektren nachkamen, ist an dieser Stelle positiv zu erwähnen. Es ist wichtig und richtig, dass die Wut von so vielen geteilt wird und ihre Interessen auf der Straße Aufmerksamkeit erlangen. Das die drohende Gesetzesverschärfung nicht nur ein Thema „linker Politik“ ist, zeigte sich durch den großen Zulauf von diversen Fans aus der Fußballszene. Den Fans von der SG Dynamo Dresden, dem FSV Zwickau, dem 1.FC Magdeburg und der BSG Chemie Leipzig sei an dieser Stelle auch noch einmal unser Respekt ausgesprochen. Leider liefen in den Reihen des Fußballblocks auch vereinzelt Faschisten mit, welche bei folgenden ähnlichen Veranstaltungen auf jeden Fall bekämpft werden müssen.

28. Januar 2019

ZK Magdeburg: Antikommunismus und Angriffe auf Organisationen unserer Klasse

Die Genossen von Zusammen Kämpfen Magdeburg haben sich mit diesem lesenswerten Text zur Rolle der bürgerlichen Medien als Bestandteil der Konterrevolution, Spaltung, Denunziation und den antikommunistischen Angriffen auf den Jugendwiderstand geäußert. Wir dokumentieren ihn im Folgenden:

Antikommunismus und Angriffe auf Organisationen unserer Klasse

“Anti-Kommunismus und antirevolutionäre Stimmungsmache werden im Rahmen der Sicherung von geopolitischen, ökonomischen und militärischen Hegemonien angewendet. Die Konstruktion des kommunistischen/ revolutionären Gegenstücks dient ideologisch vor allem der Konstruktion des eigenen Selbstbildes im Kapitalismus. Desto gefährlicher und unrealistischer das ideologische Gegenbild gezeichnet werden kann, desto vernünftiger, fortschrittlicher und humaner soll damit die kapitalistische Gesellschaftsordnung dargestellt werden. Damit wird spiegelbildlich auch auf der eigenen Seite eine systematische Vereinfachung und Verallgemeinerung möglich: Die Frage nach inneren Widersprüchen, wie Ausbeutung, Unterdrückung, Besatzung und imperiales Machtstreben im Kapitalismus erübrigt sich damit. Das kapitalistische Gesellschaftsmodell und die bürgerliche Demokratie werden vielmehr zum personifizierten Synonym für Aufklärung und Menschenrechte (v)erklärt.“

Innerhalb unserer Klasse gibt es die verschiedensten Formen der Organisationen. Dies entspricht sowohl der Differenzierung innerhalb der Klasse, den verschiedenen Lebenserfahrungen und Bedürfnissen. Auch die Ansätze sind durchaus verschieden. Von denen, die sich bewusst dafür entscheiden in Teilbereichen zu kämpfen bis hin zu jenen, die einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz haben. Selbst die Frage wer zu unserer Klasse gehört, wird konträr beantwortet, für einige reicht das Bekenntnis, zu ihr zu gehören, andere wiederum gehen von der realen Sozialstruktur der Gesellschaft aus. Es ist vollkommen normal, dass es aus diesen Differenzierungen heraus immer wieder über die Frage der Organisierung und der Inhalte zu Meinungsstreit, gegenteilige Positionen bis hin zu Konflikten kommt. Die Fragen, was heute revolutionär oder reformistisch, was die richtigen Inhalte und die richtigen Organisationsformen sind, sind auf Grund ihrer Relevanz durchaus immer wieder polarisierend.

27. Januar 2019

Hamburg: Besuch zweier Gedenkstätten anlässlich der Jahrestages der Ausschwitzbefreiung durch die Rote Armee

Besuch zweier Gedenkstätten anlässlich des Holocaust-Gedenktages und der Befreiung des KZ Ausschwitz durch die Rote Armee

Anlässlich des gestrigen Holocaust- Gedenktages und der Befreiung des KZ Ausschwitz durch die Rote Armee besuchten Genossen von uns zwei Gedenkorte für die Opfer des Holocausts und des Hitlerfaschismus in Hamburg.

Ein Teil legte am KZ Neuengamme Grablichter nieder und gedachte den dort sowie in den anderen Konzentrationslagern ermordeten Menschen. Weitere besuchten das Stadthaus in der Hamburger Innenstadt.

Das Stadthaus war bis zur Zerstörung durch einen Bombenangriff im Jahr 1943 das Hauptquartier der Gestapo. Dort wurden Kommunisten und Antifaschisten hin verschleppt, gefoltert und ermordet. Die Gestapo war in erster Linie das zentrale Repressionsorgan gegen Gegner des faschistischen Regimes, jedoch auch direkt am Holocaust beteiligt. Innerhalb Deutschlands war sie an der Verschleppung und Deportation der Juden, Sinti und Roma, Schwulen und sogenannten Asozialen beteiligt, in den besetzten Sowjetischen Gebieten ermordeten die von der Gestapo aufgestellten Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei ca. 900 000 Juden.

Flensburg: Befreiung von Auschwitz

Am heutigen Tag besuchte ein Teil unserer Gruppe das Shoa-Denkmal in Flensburg. Gemeinsam Gedenken wir allen Opfern des Holocaust. Hier der schriftliche Teil unseres Redebeitrags am Denkmal:

Heute, am 27. Januar 2019, jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zum 74. Mal.

In dem 1940 errichteten KZ wurden durch Nazis über 1,5 Millionen Menschen ermordet, darunter hauptsächlich Juden sowie viele tausend Sinti, Roma, Polen, Kriegsgefangene, Kommunisten und Politische Gegner des Nazi-Terrors, grausam und fabrikmäßig vernichtet durch Arbeit, Hunger, Menschenversuche und vor allem durch das Giftgas Zyklon B.

26. Januar 2019

JAB Münster: Antideutsch und Antisemitismus - Zwei Seiten der selben Medalie.

Antideutsch und Antisemitismus - Zwei Seiten der selben Medalie.

Denn wer den Islam hasst, wird das Judentum nicht lieben.

Das sich in Deutschland manifestierte und weltweit einzigartige Phänomen der "antideutschen", die sich uneingeschränkt isrealsolidarisch geben und sich gleichzeitig als links bezeichnen, ist näher an ihrem vermeintlichen Todfeind, dem Antisemitismus, als ihn wohl lieb ist.

Wer die antideutsche Szene kennt und beobachtet, kann nicht leugnen, dass der vermeintliche Philosemitismus, der von diesen Menschen propagiert wird, nichts weiter ist als israelischer Nationalismus, der sich am israelischen Rechtsextremismus orientiert und mit einem explizit islamophoben und antiarabischen Rassismus einher geht.

25. Januar 2019

Kreuzberg: Soli von Sozi36 + Statement

Wir dokumentieren hier ein Statement des Kreuzberger Straßenkünstlers Sozi36 zu der Hetzkampagne gegen uns und bedanken uns für die Solidarität! Auch wenn wir die darin angedeuteten Kritiken an uns für inkorrekt halten, aber das lässt sich ja in Ruhe diskutieren ;-)

Seit Monaten wird eine Hetzkampagne gegen den Jugendwiderstand geführt, in trauter Einheit von professionellen Antideutschen, bürgerlichen Medien, Politikern und Repressionsorganen. Höhepunkt war ein denunziatorischer Artikel im Tagesspiegel, der unglaublich viral ging und dessen eigene „Recherche“-Leistung darin bestand sich von antideutschen Anti-Antifas mit privaten Infos über Einzelpersonen, die sie dem Jugendwiderstand zuschreiben, füttern zu lassen. Seitdem wird breit ein Verbot dieser Gruppe, die Zerstörung der bürgerlichen Existenz von Taktikka, den sie als Wortführer denunzieren, und anderen gefordert.

24. Januar 2019

Bericht & Fotos: Das Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2019 in Berlin

Den Abschluss des alten und die Einleitung des neuen Kampfjahres bildet für unsere Bewegung traditionell das Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende in Berlin, an dem wir ein ehrenvolles Gedenken für unsere Märtyrer, für alle im Kampf um Befreiung und für den Kommunismus gefallenen Genossinnen und Genossen, durchführen.

Im 100. Jahr der Gründung unser Partei – der Kommunistischen Partei Deutschlands – durch die Genossen Liebknecht und Luxemburg, haben wir starke Zeichen gesetzt und aller Hetze zum trotz, das kommende Kampfjahr 2019 für die rote Jugend würdig eingeleitet.

Vor 100 Jahren befeuerte die bürgerliche Presse die Ermordung unserer Parteigründer Liebknecht und Luxemburg mit offenster antikommunistischer Hetze. Heute versuchte die bürgerliche Presse in bewährter antikommunistischer Tradition und in Einklang mit anderen Reaktionären im Vorfeld unseres Gedenkwochenendes durch Verbotshetze, Denunziation, Lügen, Rufmord und Verleumdungen auf allen möglichen Kanälen, von auflagenstarken Printmedien bis Onlinezeitungen, vom Radio bis ins Fernsehen und auf Verblödungs-Social-Media-Plattformen sowieso, eine Stimmung und ein Klima der Repression und der Eskalation gegen die revolutionäre Jugend – und vor allem den Jugendwiderstand – zu erzeugen. Ein ernstes Anliegen war es ihnen dabei besonders, den Jugendwiderstand in der politischen Widerstandsbewegung zu isolieren und für die „linke Szene“ zum bekämpfenswerten Feind zu stilisieren.

21. Januar 2019

Dresden: Am Samstag heraus zur Demonstration gegen das neue Polizeigesetz!

Am Samstag heraus zur Demonstration gegen das neue Polizeigesetz!

Egal ob Jugendlicher, Fußballfan, oder politischer Aktivist, jeder kann plötzlich ein potenzieller Straftäter und den Schergen des Staates ein Dorn im Auge sein.

Wehrt euch und kämpft gegen diese, ihre Klassenjustiz!

Tragt eure Wut auf die Straße!

Samstag 13:30 Uhr Wiener Platz, Dresden

19. Januar 2019

Grußwort an den Jugendwiderstand am 100. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

Grußwort an den Jugendwiderstand am 100. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

Von Jose Maria Sison, Gründungsvorsitzender der Kommunistischen Partei der Phillipinen
12. Januar 2019

Als ein Gründer der Kommunistischen Partei der Phillipinen und im Geiste des proletarischen Internationalismus, sende ich euch warme und genossenschaftliche Grüße und wünsche euch viel Erfolg für die Begehung dieses revolutionären Wochenendes anlässlich des hundertsten Jahrestages der Peinigung und Ermordung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs.

12. Januar 2019

Flensburg: Palästinensischer Verein gegründet

Wir freuen uns, unseren Freunden des Palästinensischen Verein Flensburg zu Ihrer Gründung gratulieren zu dürfen!

Wir stehen Ihnen bei Ihrer Arbeit Seite an Seite bei!

Viva Palästina!