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9. Juni 2019

Das Ende des Jugendwiderstand

Es ist vorbei. Nach fast 5 Jahren intensiver antiimperialistischer und revolutionärer Jugendarbeit mit dem Jugendwiderstand geben wir nun das Ende unserer Organisation bekannt.

Als wir Anfang 2015 den Jugendwiderstand gründeten, hatten wir gerade mal zwei Hand voll Genossen auf sehr verschiedenen Ebenen, einen gewissen Erfahrungsschatz und große Pläne. Doch wie schnell und wie stark sich die ganze Sache entwickeln würde war nicht abzusehen. Und was wir bis heute aufgebaut, ausgelöst und erreicht haben, hätten wir uns damals nicht ausmalen können.

Der organisatorische Erfahrungsschatz der im Jugendwiderstand gemündet ist, war im Wesentlichen der von Zusammen Kämpfen (Berlin) und der SoL*Sozialistische Linke – das heißt der jungen antiimperialistischen Linken nach dem G8-Gipfel von 2007 in Rostock. Dazu kamen begrenzte Einsichten, Einflüsse und Erfahrungen aus diversen Antifa-Gruppen, den größeren revisionistischen Jugendverbänden wie SDAJ und REBELL, der Roten Antifa, der ARAB, dem KA und dem Revolutionären Aufbau. Bewaffnet mit einigen weiteren Lehren aus der großartigen Geschichte der KPD, der K-Parteien der 70er/80er, der Stadtguerilla-Versuche in der BRD und der „Revolutionären Kommunisten“/RIM in den 90ern und 00er-Jahren sowie der ausländischen Einflüsse, vor allem die der revolutionären Bewegungen Anatoliens, Lateinamerikas und Südostasiens, begann die theoretische und praktische Arbeit mit den Massen.

Die Gründe für unseren Kampf haben sich dabei bis heute nicht geändert: Zunehmende staatliche Faschisierung von oben, imperialistische Kriegsgefahr, das Blut der Völker der Welt an den Händen der kapitalistischen Monopole und ihrer Staaten, Armut, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, Ausbeutung, Unterdrückung und eine kaputte, zerfallende Jugend ohne Werte sind aktueller denn je.

25. Mai 2019

Das Kapital hat beschlossen: „Es werde Europa!“ und wir “dürfen“ dafür sein!

Man meint es wäre mal wieder Fußball-WM, wenn man durch die Straßen deutscher Städte läuft. Mit dem Unterschied, dass der Identifikationspunkt diesmal nicht die Bundeself ist, sondern das Europaparlament. Die Werbetafeln, die einem sonst schmackhafte Bratwürstchen, oder pralle weibliche Brüste schwarz-rot-gold behangen, präsentieren, tragen nun, von denselben Konzernen beklebt, ernsthafte Slogans und versetzen uns in präapokalyptische Stimmung: „Triff deine Wahl, solange du noch kannst!“, „Kreuz ohne Haken! Am 26.05. zur Europawahl!“.

Die schwarz-rot-goldenen Fischer- und Cowboyhut tragenden Fanmeilengänger werden diesmal ersetzt von Bionadetrinkern in oversize EU-Hoodie: Meistens sind es übrigens genau diese Bionade-, oder wahlweise Soja Frappucino-, Trinker, welche die kollektive Identifikation der ersteren Fraktion auf der Fanmeile „schwierig“ bis „nationalistisch“ und mit Sicherheit „nicht harmlos“ finden.

Wir sehen: Diesmal praktizieren die Guten ihren Identitätsmythos. Nicht die Ewiggestrigen. Diesmal geht es um viel Gutes und gegen viel Schlechtes: Es geht darum den Frieden, die Freiheit, die Demokratie zu retten! Und ein Zeichen zu setzen für Klimaschutz und gegen Nationalismus und generell auch für die Menschenwürde und sowas. Toleranz und Nächstenliebe. Und natürlich gegen Hass!!!!

Also wen das noch nicht überzeugt hat, sich am Sonntag Richtung Wahlurne zu bewegen, für den hat die BRD noch den ein oder anderen Einpeitscher in Petto:

Bist du besorgt, dass der Klimawandel bereits die Apokalypse einleitet? Klimagreta hat DAS ultimative Machtmittel schlechthin für dich bereit! Geh zur Wahl!

Ist es eher das Abendland, was dich nachts nicht schlafen lässt? Die Furcht vor marodierenden, zähnefletschenden Ausländern, die als Teil der „Gucci Bande“ deinen Opa einfach aus Spaß und blanker Niedertracht abstechen? Oder willst du einfach deinen Diesel behalten? Kein Problem: Die Bildzeitung hat dir nicht nur neue Ängste zu bieten, sondern auch gleich die Lösung: Sei diesmal ein waschechter Rebell und mach dein Kreuz!

Und auch der neue Österreich Skandal um den Ex Koksnasen-Vizekanzler Hans Christian Strache, spielt wieder beiden Fraktionen Wahlbeteiligung ein. Du kannst nun, je nach Vorliebe, dem Putschisten Böhmermann mit deinem Kreuz eins auswischen und deinen geliebtem Ex Vizekanzler die Treue halten, oder aber durch diese enthüllten Pläne eines Angriffs auf das heilige Gut der Pressefreiheit den mutigen Schritt couragiertesten Antifaschismus begehen: Richtung Wahlurne.

Wie schön! Es wird wieder gewählt! Und für jeden ist etwas dabei! Dabei steht doch eigentlich bei dieser Wahl wieder, wie immer übrigens, das Ergebnis bereits vorher fest:

Denn was da gewählt wird, das ist die Europäische Union. Und für die, das vermittelt uns dieser ganze dämliche Zirkus, hat man zu sein, als anständiger Staatsbürger. Einem fällt bei genauerer Betrachtung auf, wir werden nicht an die Wahlurne bestellt, um eine Entscheidung zu fällen. Unser sogenanntes demokratisches Mitbestimmungsrecht ist ein Witz. Eine Farce. Wir haben Europa zu wählen. Wir sollen ein Kreuz machen um in der Wahlstatistik zum Ausdruck zu bringen, dass das deutsche Wahlvolk, ein artiges und europabegeistertes Wahlvolk ist.

26. April 2019

Berlin: Massenflugblatt zum roten 1.Mai 2019

"Wir sind der Widerstand. Wir sind aktiv und wehren uns. Wir kämpfen für das Richtige! Dafür, unseren Kindern mal eine Welt zu übergeben, für die es sich zu kämpfen lohnt. In der die Menschen sich als Geschwister begegnen, in der es keine Blutsauger und Parasiten mehr auf dem Rücken anderer gibt. In der es keine Kriege und keinen Hass mehr zwischen Völkern und Nationen gibt und in der jeder nach seinen Fähigkeiten arbeitet und gefördert wird und nach seinen Bedürfnissen entlohnt."

BESTANDSAUFNAHME

Die Welt in der wir leben, teilt sich auf in Oben und Unten. Man muss kein Politikwissenschaftler sein, um das zu verstehen. Es genügt, einfach die Augen auf zu machen und sich umzusehen:

Ein paar Wenige halten den Reichtum der Leute, die jeden Tag früh aufstehen und bis abends Schuften in ihren gierigen Händen und leben wie die Geissens.
Diejenigen, die nicht von Geburt an, dieses Superlos gezogen haben, schlagen sich zum Größten Teil mit harter Arbeit durch. Meistens verschuldet man sich trotz Vollzeitjob, wenn die Familiengründung ansteht. Meistens winken Überstunden, ganz egal was in deinem Arbeitsvertrag steht. Meistens ist „Arbeitsschutz“ nur eine hohle Phrase und Übernahme nach der Ausbildung ein leeres Versprechen. Für Viele findet sich eine Stelle bloß über eine Zeitarbeitsfirma. Wenn du Ausländer bist, übernehmen sie dich noch seltener und verleihen dich von Unternehmen zu Unternehmen, bis du aufgibst.

Doch die Mieten und Rechnungen müssen bezahlt werden. Als Alternative zum Hamsterrad bleibt dir die schiefe Bahn: Kriminalität, verbunden mit dem Risiko in den Knast zu gehen. Verbunden mit der Garantie nicht mehr in den Spiegel schauen zu können, oder abzustumpfen und deine Menschlichkeit zu verlieren.

9. April 2019

1. Mai – Unser Tag – Auf die Straße gegen Ausbeutung und Unterdrückung!

Auch wenn uns die sozialdemokratischen Parteien in diesem Land etwas anderes weismachen wollen: Der 1. Mai ist nicht der Tag des falschen Klassenfriedens, an dem wir uns von den Verrätern von SPD bis Linkspartei etwas von sozialer Gerechtigkeit erzählen und uns von hohlen Phrasen einlullen lassen.

Es ist nicht der Tag, an dem wir uns von Gewerkschaftsbonzen auf Sozialpartnerschaft einschwören lassen, im Gegenteil:

EINE BLUTROTE TRADITION

Der 1. Mai entstand in den USA, als zehntausende Arbeiter 1886 in Chicago gemeinsam gegen ihre unmenschliche Ausbeutung auf die Straße gingen. Die Polizei griff in den darauffolgenden Tagen immer wieder Streikposten an und verübte ein regelrechtes Massaker an ihnen. Die Arbeiter ließen sich davon nicht einschüchtern und protestierten weiter auf dem Heuplatz, dem Haymarket. Einige von ihnen mussten diesen Mut mit ihrem Leben bezahlen.

43 Jahre später: Deutschland am Vorabend der Machtübergabe an die Faschisten. Der Sozialdemokrat und Polizeipräsident Zörgiebel belegt die KPD und die gesamte preußische und Berliner Arbeiterschaft mit einem Demonstrationsverbot. Es ist die sozialdemokratische Reaktion auf antifaschistische Kämpfe, nachdem sie Hitler erlaubte wieder öffentlich aufzutreten und zu reden. Und auch darauf, dass die Berliner 1.-Mai-Demonstrationen im Vorjahr so klar von den Kommunisten dominiert wurden, während SPD und gelbe Gewerkschaften ein schlechtes Bild ablieferten.

8. April 2019

90 Jahre Blutmai - Unvergessen!

"Deutschland am Vorabend der Machtübergabe an die Faschisten. Der Sozialdemokrat und Polizeipräsident Zörgiebel belegt die KPD und die gesamte preußische und Berliner Arbeiterschaft mit einem Demonstrationsverbot. Es ist die sozialdemokratische Reaktion auf antifaschistische Kämpfe, nachdem sie Hitler erlaubte wieder öffentlich aufzutreten und zu reden. Und auch darauf, dass die Berliner 1.-Mai-Demonstrationen im Vorjahr so klar von den Kommunisten dominiert wurden, während SPD und gelbe Gewerkschaften ein schlechtes Bild ablieferten.

Als die KPD und ihre Maikomitees sich widersetzten und von ihrem Recht sich die Straße zu nehmen Gebrauch machten, ließ Zörgiebel die Polizei in die Menge feuern. Bei dem großangelegten polizeilichen Massaker nach den zahlreichen Demonstrationszügen in der Stadt, kommen in den Arbeitervierteln Neukölln und Wedding mindestens 33 Arbeiterinnen und Arbeiter im Kugelhagel der Reaktion ums Leben, die jüngste ein 16-jähriges Mädchen. Es fallen – laut amtlichen Angaben – 11.000 Schüsse aus Polizeiwaffen. Anwohner werden an ihren Fenstern erschossen, weil sie rote Fahnen gehisst haben, es gibt regelrechte Hinrichtungen auf der Straße. Es herrscht Ausnahmezustand in unseren Vierteln. Panzerwagen mit Maschinengewehren patrouillieren, Licht anmachen ist in den Folgetagen in den Arbeiterwohnungen verboten, ebenso wie das Betreten der Straße nach Anbruch der Dunkelheit. Tausende werden bei dem hemmungslosen Polizeiterror gegen arme unbewaffnete Männer, Frauen und Kinder verletzt. Kein Polizist wird dafür je vor Gericht gestellt, geschweige denn verurteilt. Das ist ihre Weimarer Republik.

Die SPD entpuppt sich ein weiteres mal eindrücklich als Partei des Arbeitermords. Mit ihrer Bürgerkriegsübung im Auftrag der herrschenden Bourgeoisie versucht sie der revolutionären Arbeiterbewegung Angst einzujagen und bietet einen Vorgeschmack des Faschismus. In den darauf folgenden Tagen werden die kommunistische Zeitung „Rote Fahne“ und der Rotfrontkämpferbund verboten, was dem Faschismus direkt den Weg ebnet.

Es ist der Blutmai 1929. Vor genau 90 Jahren. Das passierte hier auf unseren Straßen und Plätzen. Im Rollbergviertel, auf dem Hermannplatz, in der Kösliner Straße. Das Blut der Weddinger und Neuköllner Arbeiter von damals wurde auf diesen Straßen vergossen und gibt uns Verantwortung. Nie dürfen diese Verbrechen gegen unsere Klasse und das Volk vergessen oder vergeben werden."

28. März 2019

jW trifft JW - Interview und Reportage in der linken Tageszeitung »junge Welt«

Rappende Revolutionäre
Besteht der »Jugendwiderstand« aus antisemitischen Schlägern, wie Medien und politische Gegner behaupten? Unterwegs mit öffentlichkeitsscheuen Aktivisten der maoistischen Truppe“

Unter diesem Titel ist in der junge Welt ein Interview und Bericht zum Jugendwiderstand von und mit Oliver Rast erschienen.

Wie das mit Presse und Journalisten so ist, sind wir längst nicht mit allem Gesagten bzw. Geschriebenem, Formulierungen und Fokus einverstanden - aber im großen und ganzen ergibt sich hier doch ein wesentlich realistischeres und objektiveres Bild, als von den hysterischen Hetzern, Lügnern und Denunzianten der bürgerlichen Presse so gezeichnet wird.

Wir behalten uns vor eventuell in den nächsten Tagen ein paar Sachen richtig zu stellen bzw zu ergänzen.

Ansonsten wünschen wir viel Spaß und Erkenntnisgewinn mit der Lektüre!

27. März 2019

Selbstkritik eines Genossen und Kommentare zum Thema Transsexualität

Mittels einiger Screenshots von vermeintlichen JW-Sympathisanten versuchen verschiedene politische Gegner massiv Stimmung und Hetze gegen den Jugendwiderstand zu verbreiten und immer wieder werden solche emotionalen, spontanen - und eben manchmal auch einfach falschen - Statements von Einzelpersonen dann als organisatorische Position des Jugendwiderstand dargestellt. Ein Genosse der einige sehr viral gehende Posts zum Thema “Transsexualität“ getätigt hat, veröffentlichte nun eine offene Selbstkritk sowie eine weiterführende persönliche Stellungnahme zu dem Thema. Wir dokumentieren diese hier, ebenso wie die Stellungnahme einer weiteren Genossin zu diesem Thema:


Hallo Freunde!

Facebook ist ja sowieso so ein umstrittenes Medium für politische Diskussionen. Nichtsdestotrotz lasse ich mich selbst immer wieder hinreißen und diskutiere in Kommentarspalten mit jedem x beliebigen Idioten andauernd jede x beliebige Scheiße. Die dabei entstehenden Diskussionsstränge sind allerdings nicht nur für meine persönliche Politblase zu lesen, sondern oft für jeden möglichen Menschen und auch oft für den politischen Gegner.

Dieser Screenshot hier ist zwar schon etwas älter, hat allerdings ordentlich die Runde gemacht und ist ein ziemlich wirkungsvolles Werkzeug in den Händen unserer Feinde geworden, wenn es darum geht uns unsere Menschenverachtung zu attestieren.

11. März 2019

Magdeburg: Kurzbericht und Flugblatt zum Frauenkampftag 2019

Auch wir waren an diesem 8. März auf der Straße und haben einen kleinen, dafür aber sehr disziplinierten, lautstarken und roten Block auf der Frauenkampftagsdemo in Magdeburg gestellt. Auch wenn wir mit einigen Slogans und Inhalten seitens der Organisatoren nicht d'accord gingen, ist die klar internationalistische Ausrichtung mit der Bezugnahme auf die kämpfenden Frauen in Palästina, Kurdistan und Indien positiv hervorzuheben.

Am Rande der Demonstration haben wir während der gesamten Route unsere Flyer zum proletarischen Feminismus verteilt. Wir kamen so ins Gespräch mit einigen Frauen aus dem Volk und konnten Interesse für rote Frauenarbeit wecken. Gerade die klare Trennlinie zum bürgerlichen Feminismus half uns typische Vorurteile von Anfang an auszuräumen.

5. Februar 2019

Venezuela: Yankees raus aus Lateinamerika!

Seit einigen Tagen werden wir wieder Zeuge eines Meisterstücks US-amerikanischer Außenpolitik. In Venezuela soll mal wieder ein "schlimmer Diktator" gestürzt werden, um einen "demokratischer gesinnten" an die Macht zu bringen. USA und EU haben dem Putschisten bereits ihre Unterstützung zugesichert. Für BRD-Außenminister Heiko Maas ist der Fall ebenfalls bereits klar: "Wir stehen an der Seite Juan Guaidos!"

Selbst als gänzlich unpolitischer und unorganisierter Mensch, beschleicht einen hier das altbekannte Gefühl, verarscht zu werden.

Die sogenannte Oppositionsbewegung in Venezuela ist bereits seit einigen Monaten im Fokus medialer, westlicher Berichterstattung. Während die Öffentlichkeitsfahndungen gegen die "Krawallmacher" rund um die G20-Proteste in Hamburg liefen, kürte beispielsweise die "Welt" das, von professionellen Fotografen aufreizend in Szene gesetzte, Modell Catarina Ciarcelluti zu "Venezuelas schönster Demonstrantin", und das ausgerechnet mit einem Foto, auf dem sie behelmt und in Riot Montur einen Pflasterstein auf Polizisten warf.

6. Januar 2019

Heraus zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2019!

Heraus zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende – Hinein in den roten Jugendblock!
Ruhm und Ehre unseren Gefallenen!


"Es stirbt allerdings ein jeder, aber der Tod des einen ist gewichtiger als der Tai-Berg, der Tod des anderen hat weniger Gewicht als Schwanenflaum." Stirbt man für die Interessen des Volkes, so ist der Tod gewichtiger als der Tai-Berg; steht man im Sold der Faschisten und stirbt für die Ausbeuter und Unterdrücker des Volkes, so hat der Tod weniger Gewicht als Schwanenflaum. – Mao

Wladimir Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg starben für die Interessen der Arbeiterklasse und der Volksmassen. Ihr Tod ist „gewichtiger als der Tai-Berg“.

Im Januar 2019 begehen wir den 100. Jahrestag der Ermordung der Mitbegründer und Führer unserer Partei in Deutschland – Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – sowie, wie es die von ihnen gegründete KPD wenige Jahre später in die revolutionäre Tradition mit einband, die Ehrung des großen Führers der sozialistischen Oktoberrevolution – Genosse Lenin – der ebenfalls im Januar verstarb.

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren kommunistische Kämpfer und wichtige Führer unserer Bewegung. Sie opferten ihr Leben im revolutionären Kampf für die Diktatur des Proletariats in Deutschland. Sie stehen für den entschlossenen Einsatz gegen den imperialistischen Krieg und das Ausbeutersystem der Lohnsklaverei. Auf Befehl der SPD-Führung wurden sie nur wenige Tage, nachdem sie ihre wichtigste Handlung – die Gründung der Kommunistischen Partei – vollzogen hatten, durch die Reaktion heimtückisch ermordet.

31. Dezember 2018

Die rote Jugend Deutschlands salutiert der Kommunistischen Partei der Philippinen zum 50. Jahrestag ihrer Gründung und sendet ihre flammenden, revolutionären Grüße!

Am 26. Dezmeber 1968 , dem 75. Geburtstag des Vorsitzenden Mao Tse-Tung, nahmen die aus der kämpferischen antiimperialistischen Jugendbewegung kommenden und mit den Erfahrungen der alten KP und der Hukbo bewaffneten philippinischen Genossen um Jose Ma. Sison ihre Verantwortung an, und errichteten aus der Asche des Alten das Neue: Die Kommunistische Partei der Philippinen.

Seit ihrer Gründung im stürmischen Jahre 1968, das inspiriert von der sich anbahnenden Großen Proletarischen Kulturrevolution in China auch in Frankreich, Deutschland und der Türkei große Bewegung und Volkskämpfe sah, verfolgt die Partei unablässig und entschieden die von Mao Tse-Tung entwickelte Linie der nationaldemokratischen Revolution neuen Typs. Die wegweisende Ideologie die sich in diesem Kampf entwickelt hat und ihn heute leitet ist der Marxismus-Leninismus-Maoismus, der überall auf der Welt gemäß den konkreten Bedingungen Handlungsanleitung für die Revolution ist. Und die Genossen beweisen, dass man auf lange Sicht eine Auseinadersetzung mit dem Feind führen kann, die wirklich die Verhältnisse ändert, rote Macht schafft und nicht auf den Tag X des Aufstandes wartet. Der militärische Weg der Revolution ist der langandauernde Volkskrieg, der in Teilen des Landes mittlerweile eine solche Intensität und Stärke erreicht hat, dass die Genossen am Sprung in das Stadium des strategischen Gleichgewichts arbeiten.

30. Dezember 2018

Flensburg: Jahresrückblick 2018

Der Jahreswechsel 2018-2019 rückt näher und so bewerten natürlich auch wir unsere eigene Arbeit im ersten Jahr unserer Gruppe. Auch für euch neutrale Leser wollen wir daher einen Einblick in solch einen Rückblick ermöglichen, und fassen noch ein mal einen Teil der schon veröffentlichten Arbeiten hier zusammen. Für Fragen, Anregungen und Kritik sind wir natürlich erreichbar – schreibt uns einfach an:
RK-Flensburg@gmx.de

Das Revolutionäre Kollektiv Flensburg gründete sich zum Februar des Jahres 2018 hin.
Als erste öffentliche Arbeit nutzten wir hier für die Demonstration „Gemeinsam-Widerständig-Solidarisch“ am 03.02.2018 in Flensburg. Eher stillschweigend bauten wir damals einen ersten revolutionär ausgerichteten Block auf. Die Ausrichtung stand für uns von Anfang an fest: Anti-Kapitalistisch, Anti-Faschistisch, Anti-Imperialistisch – Revolutionär! Das Ergebnis war ein voller Erfolg, und so konnten wir direkt ab der Gründung unserer Gruppe unsere Standpunkte unmissverständlich ausdrücken.

17. Dezember 2018

Gegen den antikommunistischen Pranger des „Tagesspiegel“ und die antideutschen Denunzianten von „Friedensdemowatch“!

Wir dokumentieren nachfolgend eine kleine Solidaritätserklärung revolutionärer Jugendorganisationen, -gruppen und -kollektive gegen den antikommunistischen Pranger des „Tagesspiegel“ und die antideutschen Denunzianten von „Friedensdemowatch“:

Wir verurteilen die antikommunistische Denunziation, Lüge und Hetze gegen die Organisation „Jugendwiderstand“, durch den „Tagesspiegel“ und die Betreiber der Facebookseite „Friedensdemowatch“.

Ist die Hetze der bürgerlichen Presse gegen die Aktivisten des Jugendwiderstand in der Vergangenheit bereits verlogen und verleumderisch gewesen, so ist mittlerweile ein Punkt erreicht, an dem alle ehrlichen Revolutionäre, Antifaschisten und Demokraten Stellung beziehen müssen. Der Artikel „Maos Schläger aus Berlin-Neukölln“, der im Tagesspiegel am 08.12.2018 erschienen ist, hebt die Methoden der Reaktion auf eine neue Stufe.

12. Dezember 2018

Antwort auf den Tagesspiegel

Antwort auf den Tagesspiegel

Maos Schläger aus Berlin-Neukölln“ und „Die Kameradschaft Jugendwiderstand und die Neonazis“

Wir sind proletarische Jugendliche. Wir sind Revolutionäre. Wir werden den Ansprüchen der bürgerlichen Presse nie genügen. Das liegt in der Natur der Sache. Sie repräsentieren das System der Herrschenden, den Klassenstaat der Bourgeoisie mit all seinen Monopolkonzernen, Kriegen, Ausplünderung der Völker der Welt, Chauvinismus, Hunger, Armut und Ungerechtigkeiten. Auch wenn sie hier und da zaghaft und scheinheilig manche Auswüchse kritisieren, auch wenn sie „Objektivität“ vorgaukeln. Wir kämpfen für die Unterdrückten, für die Arbeiterklasse, das Volk und die Völker der ganzen Welt. Für eine Zukunft ohne Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung. Für den Sozialismus, für den Kommunismus. Und das kompromisslos und konsequent, voller Hass auf den Feind und voller Liebe für die Unsrigen, für unsere Klasse und das Volk. Es gibt einen klaren Interessengegensatz zwischen ihnen und uns. Unüberbrückbar. So einfach ist das.

Und wir bleiben auch dabei: ,,Wenn der Feind uns bekämpft, dann ist das gut und nicht schlecht, denn es ist der Beweis, dass wir zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich gezogen haben. Wenn uns der Feind energisch entgegentritt, uns in den schwärzesten Farben malt und gar nichts bei uns gelten lässt, dann ist das noch besser; denn es zeugt davon, dass wir nicht nur zwischen uns und dem Feind eine klare Trennungslinie gezogen haben, sondern dass unsere Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat."

Trotzdem bleibt der selbstgegebene Anspruch des Tagesspiegel „rerum cognoscere causas“ – die Ursachen der Dinge erkennen, der Sache auf den Grund gehen. Ihre neuste Skandalreportage „Maos Schläger aus Berlin-Neukölln“ vom 08. Dezember wird dem eigenen, bürgerlichen Anspruch in nichts gerecht. Wir wollen hier das gröbste an tendenziösen Darstellungen, spitzfindigen sprachlichen Mitteln zur Wahrheitskittung und offenen Lügen der Journalisten Stück für Stück berichtigen und ein mal konkret zu den Vorwürfen, die Hunderttausende gelesen haben, Stellung beziehen.

Warum gerade jetzt?

14. November 2018

Zum Novemberpogrom 1938: Erklärung der KPD

"Immer in der Vergangenheit hat die Reaktion, wenn sie ein Volk aufs Schlimmste ausplünderte und die Erbitterung des Volkes fürchtete, sich der schmutzigen Mittel der Judenhetze und der Pogrome zum Zwecke der Ablenkung von den wahren Schuldigen am Volkselend bedient …"

Mitte November 1938, vor genau 80 Jahren, verbreitete das im faschistischen Deutschland im Untergrund arbeitende ZK der KPD die Erklärung "Gegen die Schmach der Judenpogrome!", eine Sonderausgabe der illegalen Roten Fahne gegen die hitlerschen Judenpogrome der "Kristallnacht" vom 9. November. Die Flugschrift wurde mindestens in Berlin, dem Rheinland und im Ruhrgebiet offen verteilt - unter der Gefahr, das die beteiligten Kommunisten und Antifaschisten der KPD damit ihr Todesurteil unterschrieben. Denn gerade diese politischen Gegner ließen die Faschisten regelmäßig köpfen, von der faschistischen Justiz zur Enthauptung verurteilen. Trotz alledem, waren es in allererste Linie die Kommunisten der thälmannschen KPD, die eben Kopf und Kragen riskierten und alles für die Freiheit und Ehre des Volkes gaben. Diese Sonderausgabe der Roten Fahne war übrigens auch die einzige antifaschistische Stimme im Reich, die offen gegen die Rassenhetze, den Judenmord und die Pogrome Stellung bezog.

„Getreu den stolzen Traditionen der deutschen Arbeiterbewegung, im wahren Geiste der größten deutschen Dichter und Denker, erhebt die Kommunistische Partei Deutschlands ihre Stimme gegen die Judenpogrome Hitlers, die vor der gesamten Menschheit die Ehre Deutschlands mit tiefster Schmach bedeckt haben …

13. November 2018

Innenministerkonferenz Magdeburg: Das wahre Gesicht ihrer Demokratie – Volksfeinde, das sind sie!

Aufruf der Roten Arbeiterjugend Magdeburg gegen die Innenministerkonferenz am 24. November in ihrer Stadt:

Das wahre Gesicht ihrer Demokratie – Volksfeinde, das sind sie!

„Aus welchem Anlass wird das Gesetz ausgerechnet jetzt geändert? Alle Bundesländer sind dazu verpflichtet, ihre Polizeiaufgabengesetze an die neuen Datenschutzrichtlinien der EU und an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum BKA-Gesetz anzupassen. Das neue Gesetz hat damit eine Seite, die weniger diskutiert wird: Der Datenschutz wird auch gestärkt. So soll in Zukunft eine unabhängige Stelle Daten überprüfen, die etwa bei einer Onlineüberwachung aufgenommen wurden. Betreffen sie den höchstpersönlichen, privaten Bereich, dürfen sie nicht verwendet werden.“

Dies schreibt die Süddeutsche Zeitung. Damit wollen sie die Leute subtil auf Linie bringen und beruhigen. Jedoch ist dies nur eine weitere Farce. Eine vermeintlich unabhängige Stelle soll über unsere Daten verfügen, welche, sofern sie den „höchstpersönlichen, privaten Bereich“ betreffen, nicht verwendet werden dürfen? Dies ist nur eine weitere Lüge, die den Volksmassen erzählt wird, um ihnen ein minimales Gefühl von "Sicherheit" zu geben. Doch wir wissen: Es ist nicht unsere Sicherheit gemeint, sondern ihre. Die Sicherheit der Bonzen und Besitzbürger, der Bourgeoisie und ihres Staates BRD. Für uns gibt es dann im Gegenteil noch weniger Sicherheit, weder am Handy, noch im Betrieb, noch draußen in den Straßen unserer Stadt, auf Partys oder vorm Fussballstadion – überall lauert die immer allumfassendere Überwachung, das „Auge des Gesetzes“ drohend über uns, wenn wir gegen ihre Regeln verstoßen und uns zum Beispiel gegen steigende Mieten, Nazihetze oder niedrige Löhne und miese Bedingungen auf unserer Arbeit wehren. Überall droht uns der dann noch viel lockerer sitzende Polizeiknüppel und ihr ätzendes Pfefferspray, dass sie zunehmend wahllos einsetzen, während parallel jeder kleinste Widerstand, selbst das Zurückschubsen so eines wildgewordenen Berufsschlägers zu empfindlichen (Haft)Strafen führt. Dazu dann bald noch die oft den Tod bringenden Elektro-Teaser, Tränengasgranaten und Gummigeschosse – zumindest wenn es nach den gut betuchten Herren Berufspolitikern der Innenministerkonferenz geht, die sie in unserer Stadt ausrichten wollen.

26. Oktober 2018

Schlagt zurück - Für eine organisierte Arbeiterjugend!

„Die Jugend von heute“

Wir sind nur einmal jung. Viele wollen die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein dafür nutzen, um sich entweder aufs kommende Berufsleben vorzubereiten, oder um eine Zeit zu erleben, die wie ein riesiges Abenteuer ist. „Die Jugend ist die wilde Zeit“. Wir sollen uns ausprobieren und dürfen sogar dann und wann mal ein bisschen über die Stränge schlagen. Ganz egal ob wir Nachts mit Sprühdosen in den Taschen vor den Bullen weglaufen, uns am Wochenende für einen Fußballverein heiser schreien und prügeln oder auf durchzechten Partynächten versuchen, die Welt um uns herum zu vergessen: Ständig lenken wir uns ab. Wir scheinen vor irgendetwas davonzulaufen.

„Höher, schneller, besser, extremer“ ist das Motto dieser Generation. Jeder in unserem Alter kann Geschichten erzählen, die alles andere als zum Lachen sind. Komasaufen, Gewaltexzesse, Kriminalität und Drogenmissbrauch. Wenn man nicht grade aus einer reichen Gegend kommt, muss man kein Deutschrap hören, um all diesen Dingen zu begegnen.

Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir allerdings mit anderen Dingen beschäftigt: Wir drücken die Schulbank, jobben, oder arbeiten bereits irgendwo. Man findet uns die meiste Zeit am Tag in Klassenzimmern, Lehrbauhöfen und Betrieben. Wir sind die Anwärter der Erwachsenenwelt. Die Neulinge. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ kriegt man von allen Seiten zu hören. Wir sollen die Drecksarbeit machen. Für ein Gehalt, für das niemand sonst in diesem Land arbeiten würde. Wenn wir widersprechen, nennt man uns vorlaut, vermessen und dreist. Schließlich haben wir einen Job oder eine Lehre. Da können wir uns glücklich schätzen.

Viele sind ohne Arbeit und ohne Ausbildung. Viele drücken die Schulbank einfach nur, um Erwartungen zu entsprechen und haben eigentlich gar keinen Plan was nach dem Abschluss so passieren soll. Wenn es um das Thema Zukunft geht, wechselt man lieber das Thema.

15. September 2018

Veranstaltung „Frauen unter Besatzung“ in Berlin-Kreuzberg – antideutscher Störversuch abgewehrt

„Wer sich solidarisch mit Israel zeigt, hat in Berlin mitunter einen schweren Stand: Das mussten etwa 20 Menschen erfahren, die am Mittwochabend mit Israel-Fahnen in Kreuzberg protestierten. Sie wurden […] bedroht und mit vollen Windeln beworfen. Eine Teilnehmerin der proisraelischen Demo wurde als „Faschistin“ beschimpft. Brisant: Die Veranstalter der Diskussionsrunde hatten als „Sicherheitskräfte“ den linksextremistischen „Jugendwiderstand“ engagiert, sagte der Moderator der Veranstaltung. […] Die Männer vom „Jugendwiderstand“ vertrieben die jungen Menschen vom Gelände des Biergartens. Später bedrohten sie die proisraelischen Aktivisten. Erst ein Aufgebot von etwa 20 Polizisten konnte die Situation beruhigen.“ So steht es in der heutigen Morgenpost.

DIE VERANSTALTUNG


Die im Artikel erwähnte Veranstaltung und Diskussionsrunde war „Frauen unter Besatzung - ein Gespräch mit Manal Tamimi“, die vom Gefangenen Info des Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen und lokalen Aktivisten organisiert wurde.

Manal Tamimi ist eine Palästinenserin aus dem widerständischen Dorf Nabi Saleh im Westjordanland. Sie, ihr Dorf und ihre gesamte Familie sind im patriotischen Widerstand gegen die zionistische Besatzung und Kolonisierung Palästinas aktiv. Beispielsweise ihre Verwandte Ahed Tamimi ist vielen ein Begriff, weil sie wegen einer Ohrfeige gegen einen israelischen Soldaten als 16-jähriges Mädchen für 8 Monate in israelische Haft gesteckt wurde. Manal selbst saß bereits 2010, 2016 und 2018 in israelischen Gefängnissen, sie wurde bei Protesten verletzt und mehrere ihrer Kinder sind aktuell ebenfalls in Haft.

5. September 2018

JAB: Solidarität mit den unterdrückten Völkern ist kein Antisemitismus!

Solidarität mit den unterdrückten Völkern ist kein Antisemitismus!

Die dümmliche und faschistoide Bewegung der Antideutschen wirft der antiimperialistischen und internationalistischen Bewegung bekanntlich gerne Antisemitismus vor.

Wir wollen diesen Vorwurf näher beleuchten und wollen aufzeigen, was wirklich hinter dieser Ideologie steckt, die behauptet bedingungslos für Jüdinnen und Juden einzustehen.

Antideutsche sind Menschen, die eben nicht bedingungslos hinter dem Judentum stehen, sondern bedingungslos hinter einem klerikalen und faschistoiden Apartheidsstaat, der nicht repräsentativ für das Judentum steht.

27. August 2018

Antifaschistischer Arbeiter in Chemnitz ermordet - Ruhe in Frieden Daniel Hillig

In der sächsischen 250.000-Einwohner-Stadt Chemnitz – die zu DDR-Zeiten den stolzen Namen Karl-Marx-Stadt trug – kam es in der Nacht zu Sonntag zu einer tödlichen Auseinandersetzung bei der der 35-jährige Arbeiter Daniel Hillig feige getötet wurde.

Die Schlägerei spielte sich auf dem Stadtfest in der Chemnitzer Innenstadt ab. Daniel Hillig war ein links eingestellter, antifaschistischer Klassenbruder mit kubanischen Wurzeln aus Chemnitz. Der gelernte Tischler war zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung mit russischen und deutschen Freunden unterwegs, als sie mit ein paar jungen Syrern und Irakern aneinandergerieten, insgesamt waren wohl 10 Menschen daran beteiligt. Anstatt sich ehrenvoll zu stellen und die Sache mit Fäusten auszutragen, zogen seine feigen Mörder Messer, erstachen ihn und verletzten zwei seiner Freunde schwer. Viel mehr ist bisher noch nicht bekannt.

Direkt am Folgetag waren AfD und andere rechte Schweine, die Daniel zu Lebzeiten hasste, zur Stelle, um seinen Tod auf die abartigste Weise zu instrumentalisieren. Das Ziel des verlogenen Faschistenpacks dabei ein weiteres mal: Die Leute rassistisch zu verhetzen und zu spalten. Bundesweit wittert die Naziszene eine Chance auf ihren „Rassenkrieg“ und karrt ihre Leute nach Chemnitz, um ein ausländerfeindliches Pogrom zu inszenieren.